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Le Mans 1965: Jochen Rindts historischer Durchbruch
Jochen Rindt gewann im Jahre 1965 die legendären 24 Stunden von Le Mans. Er fuhr einen Ferrari Ferrari 250 LM des North American Racing Teams. Ein Teamkollege war damals der Amerikaner Masten Gregory.
FIA WEC
Im Artikel erwähnt

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Mit seinen Erfolgen in der Formel 2 hatte er sich den ersten Schritt in die Formel 1 erkämpft, 1964 beim "Rumpelpisten"-Heim-GP in Zeltweg. 1965 fuhr Jochen Rindt seine erste volle Formel-1-Saison mit Cooper. Und er trat zum zweiten Mal in Le Mans an. Der Überraschungssieg im privaten Ferrari 250 LM des North American Racing Teams gegen die Werks-Mannschaften von Ferrari, Ford/Shelby, Porsche und Alpine war eine Sensation und Rindts endgültiger Durchbruch.
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Am 20. Juni 1965, vor 60 Jahren, war der Erfolg trotz eines 30-minütigen Boxenstopps in der Anfangsphase (nach Fehlzündungen) und nach einer Aufholjagd in der Nacht mit fünf Runden Vorsprung nicht gefährdet. Die Chroniken führen Rindt (1942-1970) und seinen amerikanischen Kollegen Masten Gregory (1932-1985) als Gewinner, doch um den dritten Fahrer Ed Hugus (USA) ranken sich Legenden. Der Ersatzmann schien in keinem Protokoll auf, dürfte aber einige Zeit anstelle des schlafenden Rindt und des plötzlich unpässlichen Gregory den Ferrari gesteuert haben. Da Gregory danach nicht mehr hätte fahren dürfen, hätte das Team eigentlich disqualifiziert werden müssen. Doch Hugus schien nirgendwo auf und kam – aus welchen Gründen immer – auch nicht zur Siegerehrung. Der Erfolg des 250 LM mit Rindt/Gregory war der neunte und letzte Ferrari-Sieg bis 2023, als im 100-Jahr-Jubiläum der 499P von Giovinazzi/Calado/Pier-Guidi die Durststrecke der Italiener im 24-Stunden-Klassiker beendete. Die 33. Ausgabe an der Sarthe brachte Ferrari sogar einen Dreifachsieg, hinter Rindt & Co. landete der ebenfalls private 250 LM von Dumay/Gosselin (Ecurie Marquet) und der 275 LM von Mairesse/Blaton (Ecurie Francorchamps), die fünf bzw. acht Runden zurücklagen – während alle drei Werks-Ferrari ausschieden. Nicht nur für Rindt war Le Mans der große Durchbruch - genauso für Helmut Marko nach der Rekordfahrt über 5335 Kilometern 1971 (mit Gijs van Lennep/Porsche 917), der zwei Monate nach dem Triumph in Le Mans zum F1-Debüt mit BRM auf dem Österreichring kam. Und auch für den damals 22-jährigen Alex Wurz 1996 (mit Manuel Reuter und Davy Jones im TWR-Porsche von Joest), der danach Testfahrer bei Benetton wurde und 1997 Gerhard Berger in drei Rennen vertrat, ehe er drei Saisonen Stammpilot wurde. Wurz feierte als einziger Österreicher einen zweiten Gesamtsieg: 2009 im Peugeot 908 HDi FAP mit David Brabham und Marc Gene.
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Rindt kehrte 1966 mit Ford und 1967 mit Porsche nach Le Mans zurück, schied aber jeweils aus. 1965 hatte er eineinhalb Monate nach Le Mans im GP von Deutschland seine ersten WM-Punkte in der Formel 1 geholt.
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