Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Lola hat wieder ein bisschen Zukunft, zumindest vorerst. Seit Monaten hat die Mutterfirma des insolventen britischen Rennwagenherstellers, die Lola Holding, mit der kanadischen Firma Multimatic Engineering und US-Teamchef Carl Haas verhandelt. Am 14. Dezember konnten sich die Parteien einigen.
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Haas wird sich zukünftig um den Ersatzteilvertrieb von Lola kümmern, eine Rolle, in der Haas schon Erfahrung hat. Über Jahre hinweg agierte Carl Haas als US-Importeur von Lola. Multimatic von Larry Holt, mit denen Lola in der Vergangenheit bereits intensiv kooperierte und unter anderem den erfolglosen Daytona-Prototyp entwickelte, ist für das Ingenieursgeschäft zuständig. Die Kanadier betreuen die Lola-Rennfahrzeuge und leisten auf der technischen Seite Unterstützung. Der Deal zwischen der nicht insolventen Lola-Muttergesellschaft, die in Besitz des kompletten geistigen Eigentums der Lola-Rennfahrzeuge ist, und Haas/Multimatic stellt nicht nur die Ersatzteilversorgung der aktuellen LMP1- und LMP2-Modelle sicher, sondern umfasst auch alle bisherigen Rennfahrzeuge von Lola. Inwieweit es allerdings Weiterentwicklungen der bisherigen Modelle, ganz zu schweigen von Neuentwicklungen geben wird, ist noch ungewiss.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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