Aston Martin-Gegner baff: Auto von Adrian Newey für Alonso noch extremer
Fans und Fachleute hatten sich viel versprochen vom ersten Aston Martin aus der Feder des genialen Adrian Newey. Nun ist der AMR26 da, und die Gegner sind baff und machen sich Sorgen.
Darauf hatten sich viele Fans extrem gefreut: Wie wohl der erste Aston Martin von Adrian Newey aussehen würde? Der erfolgreichste Formel-1-Designer hat beim neuen Rennwagen des Typs AMR26 nicht gespart mit cleveren Lösungen, da klappten bei einigen Gegnern die Kinnladen runter, aber vor allem werden die Grünen rasant nachlegen, Newey hat ein strammes Entwicklungsprogramm angekündigt.
Der 67-jährige Brite sagt: «Der AMR26, der beim Saisonstart in Melbourne an den Start geht, wird sich stark vom Auto unterscheiden, den die Leute beim Shakedown in Barcelona gesehen haben. Und das Fahrzeug, das beim Saisonende in Abu Dhabi im Einsatz sein wird, wird ganz anders als die Version beim Saisonstart sein.»
Aggressives Design
Bernie Collins, vor Jahren Strategin bei Aston Martin, nun GP-Expertin für die britische Sky: «Wir erleben hier ein sehr aggressives Design, den Wagen in Schwarz auftreten zu lassen beim ersten Test in Spanien, das war clever, denn dann sind viele Lösungen nicht so gut zu erkennen.»
«Newey als Aerodynamiker hat sich bei den Aufhängungen ganz auf den Aero-Aspekt konzentriert. Auf diese Weise ist er bei der Mechanik zu einem Lösungsweg gekommen, den Andere vielleicht lieber nicht beschreiten wollen und der nachträglich an einem gegnerischen Fahrzeug so auch nicht umzusetzen ist.»
Gegner können nicht reagieren
«Wenn wir uns die Querlenker einer klassischen Hinterrad-Aufhängung angucken, dann ist der vordere normalerweise am Chassis befestigt und der hintere am Getriebe, einem robusten Element. Newey jedoch hat das hintere Element am Pfeiler des Heckflügels angebracht – nur um einen sauberen Luftfluss zu erhalten. Das ist schon sehr keck.»
Mercedes-Pilot George Russell warnt: «Aston Martin sollte von keinem ausser Acht gelassen werden, denn das, was Adrian Newey gebaut hat, ist spektakulär – und Honda hat in der Vergangenheit für Red Bull starke Motoren geliefert.»
Aufhängungsteile dort, wo sie nicht hingehören
Williams-Teamchef James Vowles sagt über den neuen Aston Martin: «Das ist wirklich beeindruckend. Adrian Newey ist ein überaus kreativer Konstrukteur, und es ist faszinierend, was er erreicht hat, mit Aufhängungsteilen, die an Stellen platziert sind, von denen ich nicht glaube, dass sie dort hingehören – aber er hat sie dorthin gesetzt.»
«Klar haben wir bei Williams uns auch viele Gedanken gemacht zur Positionierung der oberen Querlenker. Aber wo sich Adrian hingewagt hat, sehr kreativ, sehr extrem.»
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