Carlos Sainz: Meine Botschaft an F1-Management und FIA
Die neuen Motoren und das Energie-Management sind ein kontroverses Thema vor der Saison 2026. Williams-Pilot Carlos Sainz richtet sich nun direkt an die Entscheider, ruft zu Offenheit auf.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Viel wird zu Beginn der neuen Saison über die neuen Motoren und das ungewohnte Energie-Management der neuen Autos gesprochen. Williams-Pilot Carlos Sainz wendet sich jetzt direkt an Weltverband FIA und Formel-1-Management.
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Carlos Sainz: «Meine Botschaft an die FOM (Formula One Management, Anm.) und die FIA lautet im Allgemeinen, dass wir zu Beginn des Jahres etwas aufgeschlossen bleiben sollten, falls die von uns ausgearbeiteten Vorschriften hinsichtlich der Rückgewinnung, die wir in einer Runde machen müssen, etwas übertrieben sind.» Sainz: Probleme beim Energie-Management? Zur Fahrweise auf der Teststrecke in Bahrain sagt er: «Hier geht es vielleicht noch, auch wenn ich es nicht ideal finde. Aber auf Strecken wie Melbourne oder Jeddah, die energieintensiver sind, müssen wir die Vorschriften meiner Meinung nach vielleicht ein wenig anpassen.» Seine Befürchtung: Das Energie-Management könnte nicht auf allen Strecken reibungslos funktionieren und zu Schwierigkeiten im Rennen führen, wenn Fahrer vermehrt aufladen müssen.
Sainz: «Ich würde darum bitten, offen zu bleiben, falls wir Feinabstimmungen oder Anpassungen vornehmen müssen, um die Serie und die Show zu verbessern. Das ist meine einzige Botschaft. Ich denke, wir sollten flexibel bleiben, anstatt uns auf ein bestimmtes Maß an Energiemanagement festzulegen.» Absehbar sei das Problem nicht gewesen, niemand habe wirklich vorhersehen können, wie stark Abtrieb und Luftwiderstand der Autos am Ende wirklich sein würden – daher der Aufruf zu Flexibilität und Offenheit.
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Zum seinem persönlichen Testfazit mit Williams sagt Sainz: «Wir mussten in den letzten Tagen viel aufholen, weil wir ja den Test in Barcelona verpasst haben.» William stieß erst in Bahrain dazu. «Wir sind viele Runden gefahren und das klappt gut. Das Auto ist von Beginn an sehr zuverlässig. Das erlaubt es uns, ans Limit zu gehen und in die Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Davon gibt es leider einige. Aber wir sind vorige Woche ziemlich auf Strecke gefahren und schauen uns jetzt mehr die Rundenzeiten und Performance an und blicken auf die Abstimmung.»
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