Das sagt Ferrari-Teamchef Fred Vasseur zum Dreh-Heckflügel-Trick
Nur fünf Runden fuhr Lewis Hamilton am Vormittag, hatte aber einen mysteriösen drehbaren Heckflügel an seinem Ferrari. Scuderia-Teamchef Fred Vasseur verrät zumindest ein bisschen was.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Am Donnerstagmorgen überraschte Ferrari mit einem innovativen Heckflügel, der sich nicht nur klappen, sondern auch um 180 Grad drehen lässt. Die Fahrer können damit den Flügel auf den Kopf stellen. Das dürfte Vorteile durch geringeren Luftwiderstand bringen, so die Theorien.
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In der Vormittagssession war Lewis Hamilton nur fünf Runden lang mit dem Dreh-Flügel unterwegs, entsprechend groß war das Rätselraten – einmal über den Flügel, andererseits über die lange Standzeit des Ferrari. Mit einem technischen Problem musste Hamilton nämlich weite Teile der vierstündigen Session in der Garage bleiben, die mit Stellwänden als Sichtschutz verbaut war. Ein Problem mit dem Flügel? Eine ganz andere Panne? Hamilton verpasste auf jeden Fall wichtige Zeit auf der Strecke. Fred Vasseur: «Kleines Problem» In der Pressekonferenz zur Mittagspause wurde Teamcef Fred Vasseur natürlich auf Flügel und Standzeit angesprochen. Der Franzose: «Ich werde natürlich nicht alles verraten, aber insgesamt läuft es für uns mit Blick auf die Zuverlässigkeit sehr gut. Wir haben viel mehr erreicht als erwartet. Ich glaube, wir sind bei etwa 5.000 Kilometern. Das ist viel mehr, als wir vor drei Wochen erwartet hatten.»
Und konkret zur Situation am Morgen verrät er: «Heute Morgen hatten wir ein kleines Problem und mussten das Auto für drei Stunden anhalten. Wir bereiten auch schon Teile für die Reise nach Melbourne vor. Das bedeutet, dass wir bei einigen Teilen etwas knapp aufgestellt sind.» Ganz in die Karten schauen lassen möchte er sich offensichtlich nicht.
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Vasseur: «Aber insgesamt lief es in Bezug auf die Zuverlässigkeit sehr, sehr gut. Das gilt für uns, aber ich denke, das gilt für alle. Ich war sehr beeindruckt von der Anzahl der Runden, die jedes einzelne Team seit Beginn der Sessions gefahren ist.»
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Vasseur: «Jeder bringt Innovationen» Noch mal nachgehakt zum Heckflügel, sagt Vasseur: «Jeder bringt Innovationen. Manche sind sichtbar, manche nicht. Alle unsere Wettbewerber bringen viel mit. Unsere beiden neue Teile sind gut erkennbar, wenn man aufs Auto blickt, aber es ist kein großer Unterschied zu dem, was die anderen machen. Ich weiß nicht, ob das für Melbourne ist oder für danach.» Weiß er vermutlich schon – will er nur nicht sagen.
In jedem Fall ist der drehbare Heckflügel was fürs Auge, ist auch auf die Distanz gut als solcher erkennbar: Der Flügel dreht sich einmal 180 Grad um die eigene Achse, besonders gut zu erkennen ist es durch die Sponsoren-Logos, die dann Kopf stehen. IBM und HP, die sich diesen Platz gebucht haben, dürften sich über vermehrte Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit freuen...
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