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Speedway-World-Cup in Landshut: Zwei sehr starke Fahrer waren nicht genug
Die Sensation gegen Großbritannien blieb aus beim Speedway-Weltcup in Landshut und das deutsche Team schied als Drittplatzierter aus. SPEEDWEEK.com sprach mit Fahrern und dem Teammanagement.
Speedway
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Erwartungsgemäß sicherten sich die Briten den Sieg im Halbfinale des Speedway-World-Cups in Landshut und zogen damit ins Finale in Warschau Ende August ein, während die Tschechen, Deutschen und Ukrainer ausschieden. Für das deutsche Team stellte der Rennverlauf ein Auf und Ab dar: Nach einem soliden Start lagen die Männer um Kapitän Kai Huckenbeck zwischenzeitlich sogar auf dem letzten Rang; und auch wenn Team Germany immer mal wieder an die Briten heranfahren konnte, war deren Triumph nie in Gefahr.
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«Ich bin nicht zufrieden», stellte Mathias Bartz fest, der mit Sascha Dörner das deutsche Team betreute. «Kai und Norick haben geliefert wie erwartet, aber von Kevin hatte ich mir ein paar Punkte mehr erhofft. Mit zweimal Plattfuß und einer Startbandberührung hatten wir auch das Pech auf unserer Seite.» Blödorn und Huckenbeck, die in elf von 20 Läufen am Startband standen, haben 23 der 30 deutschen Punkte eingefahren, während Kevin Wölbert fünf beisteuerte. «Wir waren phasenweise dran an den Briten; wenn wir nach Kai und Norick auf Position 3 und 4 noch jemanden gehabt hätten, der mehr Punkte zuspielt, dann wäre das gut für uns gewesen», analysierte Bartz im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Bei den Briten haben Bewley und Lambert ihre Punkte gemacht, Brennan und Flint haben ihre Punkte zugespielt und so hat es gereicht.» Blödorn und Huckenbeck mit ihren Leistungen zufrieden Wenngleich das Teamabschneiden mit dem dritten Rang nicht zufriedenstellend ist, zeigten sich die deutschen Leader Huckenbeck und Blödorn mit ihren Leistungen im Reinen. «Wir waren immer mal wieder an den Briten dran; und auch wenn wir knapp den zweiten Platz verpasst haben, war es ein gutes Meeting für Landshut und die Fans. Für das Publikum ist ein Heimrennen deutlich besser als so ein Halbfinale wie beim Speedway der Nationen in Thorn letztes Jahr, wo kaum Zuschauer da waren. Durch den Modus im World-Cup ist immer ein Fahrer des Heimteams auf der Strecke, was es für die Fans deutlich interessanter macht als bei den Paar-Wettbewerben», stellte Blödorn fest, der beim Grand Prix von Deutschland am heutigen 2. Mai mit Wildcard noch einmal dabei ist. «Wir werden sehen, ob ich durch das World-Cup-Rennen einen Vorteil habe.»
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Mit zwei Laufsiegen und insgesamt zwölf Zählern war Huckenbeck der deutsche Topscorer, obwohl er einmal Pech hatte, als ein Lauf abgebrochen wurde, den er vor Robert Lambert anführte. «Hätte, hätte Fahrradkette – unterm Strich bist halt raus, und das Quäntchen Glück hat uns hier und da gefehlt. Wir hatten in der Box aber immer wieder unsere Gespräche, haben uns ausgetauscht und der Teamspirit war gut, auch wenn es bei zwei Fahrern nicht ganz so lief und die nicht so happy waren», erzählte der Norddeutsche, der als Reservefahrer aufgeboten war und zu fünf Einsätzen kam. «Für mich war es ein guter Tag, vor allem in Landshut, wo ich in den letzten Jahren Probleme hatte den Speed zu finden und die Starts hinzubekommen.»
Debütant Mario Häusl hätte gerne mehr Läufe gehabt Zu nur einem Einsatz kam Mario Häusl, der im vergangenen Jahr beim sensationellen Goldtriumph der deutschen U21-Equippe ein fabelhaftes Rennen abgeliefert hat. «Ich hatte mir das anders erhofft», blickte der 19-Jährige auf sein Debüt im A-Kader zurück. «Im ersten Lauf verstand ich natürlich, dass Kai reinkam, und bei meinem Einsatz hatte ich einen miesen Start. Ich war dann zwar trotzdem dran, aber es hat nicht zum Punkt gereicht. Leider hatte ich nur einen Lauf – das war die Entscheidung der Teammanager und das muss man akzeptieren. Kai und Norick haben wie Kevin gut abgeliefert und auch Lars hat noch zwei Punkte geholt. Ich habe mich auf jeden Fall im Team wohlgefühlt und nehme auch aus so einem Rennen was mit.» Auch wenn der Bayer nur zu einem Einsatz kam, betonte Teammanager Bartz, dass Häusl fester Teil der Planungen für den World-Cup war. Als U19-Fahrer dürfte er auch eine feste Größe bei den noch ausstehenden Rennen des deutschen Teams sein. «Mario war für uns von Anfang an gesetzt, weil es seine Heimbahn ist und er hier alles kennt, egal auf welcher Position. Wäre Erik Riss fit gewesen, wäre Lars Skupien eventuell nicht hier gewesen. Hätten wir Janek Konzack mitgenommen, hätte er in Debrezin nicht den dritten Rang eingefahren und das Rennen dort hat ihm auch einiges gebracht. Mit dem A-Kader sind wir jetzt durch und fahren noch das Speedway der Nationen 2 und die U19-Team-EM in Pocking.»
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Ergebnisse Speedway-World-Cup Landshut/D:
  • Qualifiziert für das Finale:
  • 1. Großbritannien, 39 Punkte: Dan Bewley 13, Robert Lambert 14, Tom Brennan 9, Leon Flint 3, Will Cairns N
  • Ausgeschieden:
  • 2. Tschechien 30: Adam Bednar 3, Daniel Klima 5, Vaclav Milik 12, Adam Nejezchleba N, Jan Kvech 10
  • 3. Deutschland 30: Norick Blödorn 11, Mario Häusl 0, Kevin Wölbert 5, Lars Skupien 2, Kai Huckenbeck 12
  • 4. Ukraine 21: Stanislav Melnychuk 11, Andrii Rozalik 0, Roman Kapustin 2, Nazar Parnitskyi 4, Marko Levishyn 4
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