Fernando Alonso nach Sprint-Quali-Blamage in Miami: «Müssen Ruhe bewahren»
Fernando Alonso und Lance Stroll blieben im Sprint-Qualifying von Miami zu langsam, um die 107-Prozent-Regel zu erfüllen. Dennoch bekamen sie die Starterlaubnis. Das war aber nur ein schwacher Trost.
Während die Konkurrenz die eigene Performance in der rennfreien Zeit seit dem Japan-GP verbessern konnte, ging das Elend für das Aston Martin Team in Miami weiter. Die beiden grünen GP-Renner aus Silverstone rückten verspätet zum ersten und einzigen freien Training aus, weil die Elektronik in der Box streikte und die Monitore deshalb schwarz blieben. Am Ende der 90-minütigen Session belegten Fernando Alonso und Lance Stroll die Plätze 19 und 22. Im Sprint-Qualifying schafften es die beiden Teamkollegen dann nicht über das Q1 hinaus.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, blieben beide zu langsam, um die 107-Prozent-Regel zu erfüllen – Stoll schaffte es gar nicht erst, eine gezeitete Runde zu drehen, während Alonso mit 1:41,311 min mehr als zwölf Sekunden über der SQ1-Zeit von Lando Norris blieb. Damit fehlten ihm mehrere Sekunden, um die 107-Prozent-Regel zu erfüllen.
Die Startfreigabe für das Mini-Rennen gab es dennoch, denn beide waren im vorangegangenen 90-Minuten-Training schnell genug gewesen. Allerdings dürfte das Duo auch im Sprint nicht viel besser abschneiden, schliesslich mussten sich Aston Martin und Motorenpartner Honda im April auf die Beseitigung der Vibrationen konzentrieren, statt an der Performance zu arbeiten.
Alonso erklärte nach getaner Arbeit denn auch: «Die Vibrationen sind etwas besser, ich denke, wir haben da ein paar Lösungen seit dem Japan-GP gefunden. Aber leider konnten wir die Performance nicht verbessern. Deshalb ist unser Rückstand auf den Rest des Feldes gewachsen. Denn alle anderen haben nachgelegt, während wir nur die Standfestigkeit verbessert haben.»
«Unsere Leistung ist die gleiche wie zuvor, denn es ist auch das gleiche Auto. Aber wir müssen akzeptieren, dass unser Programm für dieses Jahr etwas anders ausfällt als die Entwicklungspläne der Konkurrenz. Wir müssen Ruhe bewahren», fügte der zweifache Champion an.
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