Damon Hill enthüllt: Ferrari-Offerte abgelehnt – wegen Michael Schumacher
Es hat ein paar Jährchen gedauert, nun enthüllt der Engländer Damon Hill: «Es gab Gespräche mit Ferrari-Teamchef Jean Todt. Aber er wollte, dass ich zweite Geige spiele neben Michael Schumacher.»
Vor kurzem war der frühere Formel-1-Fahrer Damon Hill (65) zu Gast beim Podcast Stay on Track, wo sein frühere Pistengegner Johnny Herbert als Co-Gastgeber arbeitet.
Der Engländer Herbert fragte dabei seinen Landsmann, ob er, Damon, jemals für Ferrari gefahren wäre. Hill – 22-facher GP-Sieger und Weltmeister 1996 – antwortete: «Ich kann mir schon vorstellen, dass es da eine Möglichkeit gegeben hätte. Ich hatte eine ganz fundamentale Regel: Ich will im besten Auto sitzen, mit den besten Erfolgschancen. Wenn der Ferrari also eines der besten Autos gewesen wäre, dann …»
Bevor die Hörer des Podcasts ein Schnappatmung verfielen, legte Hill nach: «Nun, ich habe abgelehnt. Ich brauchte damals dringend ein Cockpit, und Ferrari-Teamchef Jean Todt meinte, ich solle doch mal vorbeikommen und mit ihm reden, dann könnten wir das Ganze bequatschen, ganz unverbindlich.»
«Also bin ich nach Italien gefahren und habe ihn in einem Haus getroffen. Er sagte zu mir: ‚Du müsstest die Nummer 2 sein hinter Michael.‘»
«Also habe ich das grosszügiges Angebot abgelehnt. Für mich war das ein Angebot, das ich ausschlagen musste. Vielleicht hätte ich das rückblickend tun sollen, vielleicht hätte ich wirklich zu Ferrari gehen sollen.»
«Wie dem auch sei – es spielt keine Rolle mehr, denn jemand hat Jean Todt das vor Jahren gefragt, ob es dieses Angebot gab, und er hat bestritten, dass ich jemals mit ihm gesprochen habe. Also muss ich das wohl geträumt haben!»
Hill zog für 1997 nicht zu Ferrari, sondern zum Arrows-Rennstall.
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