Nahost-Krieg: Mercedes-Leute aus Bahrain geholt, Kommentar von Toto Wolff
Der Konflikt im Nahen Osten hat dazu geführt, dass Hunderttausende von Menschen festsitzen. Teamchef Toto Wolff: «Angesichts der Lage dort ist es fast banal, über Sport zu sprechen.»
Noch immer wissen Hunderttausende von Menschen nicht, wie sie aus dem Nahen Osten nach Hause kommen sollen; dazu gibt es viele Reisende, welche die Drehkreuze von Dubai oder Doha nutzen wollten und ebenfalls gestrandet sind.
Mercedes bestätigt: Die in Bahrain festsitzenden Fachkräfte konnten das Land verlassen, sie sind wieder in Grossbritannien. Dieses Personal hätte am Pirelli-Reifentests teilnehmen sollen, der wegen des Konflikts im Nahen Osten natürlich abgesagt wurde.
Ein Teil der Mercedes-Mitarbeiter, die in Australien arbeiten sollten, etwa Reservefahrer Frederik Vesti aus Dänemark, sollen bis Donnerstag-Abend in Melbourne eintreffen.
Teamchef Toto Wolff über die angespannte Situation: «Angesichts der anhaltend schwierigen Lage im Nahen Osten wirkt es fast schon banal, über Sport zu sprechen. Wir beobachten die sich entwickelnden Ereignisse in der Region mit grosser Besorgnis und hoffen, dass der Schutz zivilen Lebens oberste Priorität behält.»
«Beim geplanten Reifentest in Bahrain waren mehrere Teammitglieder betroffen, die glücklicherweise inzwischen sicher ausreisen konnten.»
«Bei einer so ernsten Lage wäre es nicht hilfreich, über mögliche weitere Auswirkungen auf die Formel 1 in den kommenden Wochen zu spekulieren. Wir wissen, dass die FIA und die Formel 1 die Ereignisse weiterhin aufmerksam beobachten und die notwendigen und richtigen Entscheidungen treffen werden, sobald dies erforderlich ist.»
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