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Ferrari-Leclerc out! Vasseur: Kritik respektlos, dumm
​Seit Januar 2023 arbeitet der Franzose Frédéric (Fred) Vasseur als Teamchef beim berühmtesten Rennstall der Welt, bei Ferrari. In Italien mehren sich Stimmen, dass es dort bald knallt. Das sagt Vasseur selber.
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Zufall ist das bestimmt keiner: Eine ganze Reihe italienischer Medien hinterfragen derzeit die Art und Weise, wie Fred Vasseur als Teamchef den erfolgreichsten Formel-1-Rennstall Ferrari leitet.
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Zeitungen wie die Gazzetta dello Sport oder der Corriere della Sera sind hervorragend vernetzt mit Maranello. Wenn die Rolle von Vasseur unter die Lupe genommen wird, dann basiert das nicht nur auf der Tatsache, dass Ferrari seit 2007 ohne Fahrer-WM-Titel und seit 2008 ohne Gewinn im Konstrukteurs-Pokal ist; gut möglich und gewiss nicht das erste Mal, dass Zweifel an Vasseur auch aus Kreisen von Ferrari selber gesät werden, ganz gezielt. Fakt ist: McLaren ist 2025 so stark, dass die Italiener mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in diesem Jahr keinen WM-Titel erringen werden. Seit Mexiko 2024 (Carlos Sainz) sind die Roten sogar ohne GP-Sieg. Fakt ist auch: Der Transfer von Superstar Lewis Hamilton hat sich bislang nicht als Genie-Streich erwiesen, der Engländer tut sich vielmehr schwer, Charles Leclerc ist in der Regel der schnellere Mann. In der Gazzetta dello Sport wird behauptet, die Ferrari-Leitung werde sich die Leistungen der Scuderia von Kanada, Österreich und Grossbritannien genau ansehen, um dann zu entscheiden, ob Vasseur über seinen (2025 auslaufenden) Dreijahres-Vertrag weiter beschäftigt werde. Der Corriere geht noch weiter und stellt bereits in Frage, ob Vasseur letztlich für die Mission WM-Titel der richtige Mann sei. In Montreal haben sich beide Fahrer, Hamilton und Leclerc, ausdrücklich hinter Vasseur gestellt. Die Berichterstattung in Italien drängt den Verdacht auf, dass Ferrari-CEO Benedetto Vigna oder Ferrari-Vorstandschef John Elkann das vielleicht anders sehen. Der Corriere nennt sogar einen möglichen Nachfolger: den Italiener Antonello Coletta, heute Chef des Langstrecken-Programms von Ferrari. Coletta macht dort Vieles richtig: Le Mans-Sieg bei der Rückkehr der Italiener 2024, WM-Leader 2025 mit drei Siegen aus drei Rennen. Was sagt Vasseur selber? Der 57-jährige Franzose am Circuit Gilles Villeneuve: "Ich muss aufpassen, dass mir hier nicht der Kragen platzt, sonst lande ich bei den Rennkommissaren! Grundsätzlich reden wir hier von einigen Medien, die hier überschnappen, nicht von allen. Es geht auch nicht um mich, ich kann mit Kritik leben." "Aber was da teilweise geschrieben wird, das ist respektlos für unsere Mannschaft, und ich verstehe es nicht. Wenn es nur darum geht, Mist zu verbreiten, dann ist das nicht zielführend, was uns angeht. Denn wir sind hier nun in Kanada, und seit Anfang der Woche reden wir von nichts Anderem. Wenn das ihr Ziel war, dann haben sie es erreicht." "Als Teamchef war mir klar, was da alles auf mich zukommt. Damit habe ich kein Problem. Aber für die Mannschaft ist das ganz schwierig. Sie arbeiten so hart, und alles, was sie dann hören ist – der wird ersetzt und der wird ersetzt und der ist nicht zu brauchen. Ich will nicht alle Journalisten über den gleichen Kamm scheren, aber das ist nicht akzeptabel, das ist respektlos und dumm. Und jetzt will ich über darüber nicht mehr reden." Was den Unfall von Charles Leclerc im ersten Training angeht, so sagt Vasseur: "Bevor ich hier zur Pressekonferenz kam, war der letzte Stand – das Chassis ist beschädigt, damit ist der Trainingstag von Charles zu Ende. Denn mit einem Chassis-Wechsel kann er nicht am zweiten Training teilnehmen."
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Seit 2023: Fred Vasseur 2019–2022: Mattia Binotto 2014–2018: Maurizio Arrivabene 2014: Marco Mattiacci 2007–2014: Stefano Domenicali 1993–2007: Jean Todt 1992/1993: Sante Ghedini 1991: Claudio Lombardi 1989–1991: Cesare Fiorio 1978–1988: Marco Piccinini 1977: Robert Nosetto 1976: Daniele Audetto 1976: Guido Rosani 1974/1975: Luca Montezemolo 1973: Sandro Colombo 1971/1972: Peter Schetty 1968–1970: Franco Gozzi 1967: Franco Lini 1962–1966: Eugenio Dragoni 1958–1961: Romolo Tavoni 1957: Mino Amorotti 1956: Eraldo Sculati 1952–1955: Nello Ugolini 1947–1951: Federico Giberti 1935–1940: Nello Ugolini 1934: Federico Giberti 1932/1933: Mario Lolli 1930/1931: Saracco Ferrari
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