Ferrari-Star Charles Leclerc: Geständnis nach Platz 4 im China-Qualifying
Ferrari-Star Charles Leclerc drehte im Qualifying auf dem Shanghai International Circuit die viertschnellste Runde. Danach bewertete er seine eigene Leistung und erklärte, warum nicht mehr drin lag.
Bereits im Qualifying von Melbourne war Charles Leclerc der Viertschnellste gewesen, und auch im Abschlusstraining in China drehte der Ferrari-Pilot die viertschnellste Runde. Damit schnitt er besser als im Sprint-Qualifying ab, in dem er sich noch mit dem sechsten Platz hatte begnügen müssen. Der Monegasse tut sich schwer mit dem 5,451 km langen Rundkurs, wie er nach der Zeitenjagd gestand.
«Ich glaube, es lag nicht mehr drin. Ich selbst habe auf dieser Strecke aus irgendwelchen Gründen viel Mühe. Das war schon immer so und es ist nicht so, dass ich es nicht versuche», offenbarte der 28-Jährige aus Monte Carlo gewohnt offen.
Kein Redebedarf nach Duell mit Lewis Hamilton
«Ich arbeite hart daran, mich zu verbessern, aber sobald das Qualifying ansteht, tue ich mich irgendwie schwer», fügte der achtfache GP-Sieger an. «Erschwerend kommt hinzu, dass man in diesen Autos im Qualifying anders fahren muss, und hinter den Kulissen wird hart daran gearbeitet, alles zu optimieren, damit wir näher an Mercedes heranrücken können», erklärte der WM-Fünfte des Vorjahres, dem am Ende 0,364 sec auf die Pole-Zeit von Mercedes-Talent Kimi Antonelli fehlten.
«Ich bin also ziemlich zufrieden mit diesem Ergebnis auf dieser Strecke, die mir generell Mühe bereitet», ergänzte Leclerc, der sich im Sprint einen Kampf mit seinem Teamkollegen Lewis Hamilton geliefert und sich am Funk über die Fahrweise seines Stallgefährten beschwert hatte. «Darüber haben wir nicht gesprochen, aber es ist auch nicht nötig», winkte er auf Nachfrage ab. Im Rennen werde alles gut laufen, ist er sich sicher. Ein weiteres Duell mit dem siebenfachen Weltmeister ist wahrscheinlich, schliesslich startet Hamilton neben ihm von Position 3 aus der zweiten Startreihe.
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