Oscar Piastri (McLaren) warnt: «Das wird gegen Mercedes nicht reichen»
Oscar Piastri hat 2026 das bislang beste McLaren-Ergebnis der Saison erzielt, als Zweiter im Japan-GP. In Miami sagt der 25-jährige Australier: «Wir müssen effizienter entwickeln als die Gegner.»
McLaren geht den eigenen Weg. Chefingenieur Rob Marshall: «Wir wollten im ersten Teil der Saison in Ruhe alles über den neuen Rennwagen lernen, um dann mit einem strammen Entwicklungsprogramm Speed aufzunehmen.»
An diesem Punkt sind wir nun: McLaren war bislang dritte Kraft, hinter Mercedes und Ferrari, aber mit zahlreichen Verbesserungen wollen die Konstrukteurs-Weltmeister von 2024 und 2025 die Lücke zur Spitze schliessen.
Oscar Piastri, WM-Dritter von 2025, ist guter Dinge. Der Miami-Vorjahressieger sagt in Florida: «Wir haben einige Verbesserungen am Wagen, mal sehen, wohin uns das bringt. Ich glaube, das wird nicht reichen, um Mercedes herauszufordern. Aber das Ziel besteht darin, die Lücke zu verringern. Alle sind emsig am Entwickeln, ich hoffe, wir tun das effizienter als die Konkurrenz.»
«Ich glaube nicht, dass sich das Kräfteverhältnis auf den Kopf stellen wird. Ich glaube auch nicht, dass – wie teilweise behauptet worden ist – die WM quasi nochmals beginnt. Aber ich kann mir vorstellen, dass es schon Verschiebungen im Feld geben wird.»
Die Regeln mit den 2026er Motoren sind leicht geändert worden. Oscar Piastri bleibt skeptisch: «Es sieht nicht übel aus, und es war notwendig, dass sich etwas geändert hat. Ich sehe das als Schritt in die richtige Richtung.»
«Ich weiss nicht, wie weit wir gehen können, um das alles zu lösen, denn das grundsätzliche Problem mit diesen Antriebseinheiten lässt sich ja nicht lösen.»
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