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Fred Vasseur: «Werden sicherlich andere Probleme haben»

Die Formel 1 startet im nächsten Jahr in eine neue Ära – und das ist Segen und Fluch zugleich, wie Ferrari-Teamchef Fred Vasseur betont. Er erwartet: Die alten Probleme werden durch neue abgelöst.

Formel 1

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Es war ein Jahr der Enttäuschungen für das Ferrari-Team und seine Fans: Nachdem Lewis Hamilton seinen Wechsel von Mercedes zum Rennstall aus Maranello bereits im Frühjahr 2024 verkündet hatte, waren die Erwartungen gross, dass der Rekord-GP-Sieger dem ältesten GP-Rennstall der Welt zum Titel verhelfen würde.

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Hamilton selbst mahnte davor, zu schnelle Ergebnisse zu erwarten. Dass er sich aber so schwer tun würde, hatte der siebenfache Champion wahrscheinlich selbst nicht erwartet. Schliesslich hatte Ferrari 2024 bis zum letzten Rennen um den Konstrukteurstitel gekämpft – und das Duell gegen McLaren letztlich um nur 14 Punkte verloren.

In diesem Jahr lief es deutlich schlechter. Die berühmte Scuderia rutschte auf den vierten Platz in der Team-Tabelle ab. Am Ende hatten die Roten weniger als die Hälfte der Punkteausbeute von Weltmeister McLaren gesammelt. Hamilton selbst blieb ohne Podestplatz, sein Teamkollege Charles Leclerc schaffte es sieben Mal aufs Treppchen – allerdings auch nie als Sieger. So blieb der Sprint-Triumph des 40-Jährigen der einzige Sieg, den Ferrari in diesem Jahr feiern durfte.

Ob McLaren, Red Bull Racing oder Alpine vor uns sein werden, kann keiner sagen

Fred Vasseur

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Die Probleme, die das Team mit dem diesjährigen Fahrzeug hatte, waren zahlreich. Entsprechend gross ist die Erleichterung bei allen Beteiligten, dass im nächsten Jahr eine neue Fahrzeuggeneration und auch eine neue Antriebseinheit zum Einsatz kommt. Allerdings heisst das nicht, dass Ferrari damit in die Erfolgsspur zurückfindet, wie Fred Vasseur betont.

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«Die ganze Philosophie des Autos wird komplett anders sein als zuvor. Nichts wird gleich bleiben, und die Probleme, die wir alle in dieser Saison hatten, werden nicht mehr vorhanden sein», erklärte der Teamchef in Abu Dhabi. «Wir werden aber sicherlich andere Probleme haben», mahnte er im gleichen Atemzug.

Auf die Frage, ob er zuversichtlich sei, dass es im nächsten Jahr angesichts des frühen Entwicklungsstopps zu Gunsten der 2026er-Konstruktion besser laufen wird, sagte der Franzose: «Ich habe keine Ahnung, denn wie jeder weiss, geht es in diesem Sport immer darum, wie man vergleichsweise abschneidet. Du kannst einen super Job machen, und wenn dann einer einen besseren Job gemacht hat, stehst du dumm da. Wir fokussieren uns auf das Projekt und geben Gas – und je mehr Zeit man aufwendet, desto besser wird es dann.»

«Aber ob McLaren, Red Bull Racing oder Alpine vor uns sein werden, kann keiner sagen. Das werden wir vielleicht in Australien beim Saisonstart erfahren. Das erste Bild, das sich dann ergibt, ist aber nicht das Wichtigste, es geht vielmehr darum, wie gut man im Laufe der Saison weiterentwickelt. Es wird auf jeden Fall ein langer Weg sein, den wir alle gehen müssen», fügte der 57-Jährige an.

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McLaren

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Ferrari

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1:26,725

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Mercedes

George Russell

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+48,563

1:28,599

10

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Aston Martin

Fernando Alonso

58

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1:28,279

8

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31

Esteban Ocon

Haas

Esteban Ocon

58

+1:09,876

1:28,655

6

08

44

Lewis Hamilton

Ferrari

Lewis Hamilton

58

+1:12,670

1:28,094

4

09

27

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Sauber

Nico Hülkenberg

58

+1:19,014

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18

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