George Russell (Mercedes) zu Verstappen: Soll er doch auf die Nordschleife!
Max Verstappen hat die neuen Rennwagen kritisiert. Lando Norris höhnte danach: «Wenn es ihm nicht gefällt, dann soll er halt zurücktreten.» Und auch George Russell verspottet jetzt den Niederländer.
Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat nicht mit Kritik gespart an der neuen Rennwagen-Generation. «Für mich ist das zu viel Energie-Management und zu wenig Vollgas.»
McLaren-Ass Lando Norris hat daraufhin gehöhnt: «Wenn es ihm nicht gefällt, dann soll er halt zurücktreten.» Ähnliche Töne schlägt am Bahrain International Circuit auch Mercedes-Fahrer George Russell an: «Er ist herzlich eingeladen, auf die Nordschleife zu gehen.» Eine Anspielung auf die GT-Pläne von Verstappen.
Russell in Arabien: «Ich gebe den Dingen gerne zunächst mal eine Chance. Wir haben jetzt erst drei Tage mit diesem neuen Reglement. Und es wird drei Jahre bleiben. Jeder wird in den ersten Monaten enorme Fortschritte machen. Wir müssen dem Ganzen wirklich etwas Zeit geben.»
Russell: «Wir müssen den neuen Regeln etwas Zeit geben»
«Wir dürfen nie vergessen – wir sind in einer sehr privilegierten Position. Ich bin einer von 22 Menschen, die Formel 1 fahren dürfen. Aber ich schätze, wir Fahrer lieben es, uns immer ein wenig zu beschweren.»
«Was mich angeht: Ich will einfach nur gewinnen. Ich vermute, ein Fahrer, der in letzter Zeit bereits viel gewonnen hat, will lieber die besten und lustigsten Autos fahren. Er ist von mir aus herzlich dazu eingeladen, auf die Nordschleife zu gehen.»
«Die Autos, die uns am meisten Spass machen, müssen nicht unbedingt das beste Rennen produzieren. Du kannst eben nicht jede Box abhaken. Wir wollen die besten, schnellsten Autos und den packendsten Motorsport. Aber wie erreichst du das? Wir als Racing-Enthusiasten hätten natürlich am liebsten laute V10- und V8-Saugmotoren. Aber vielleicht denken die neuen Netflix-Fans anders, vielleicht wollen sich manche Leute auf der Tribüne während eines Rennens unterhalten. Ich weiss echt nicht, wie wir es allen recht machen sollen.»
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