Böse Alpine-Gerüchte: Colapinto-Fans unterstellen Sabotage, Team reagiert
Die Alpine-Mannschaft, Formel-1-Speerspitze des Renault-Konzerns, stellt sich gegen Vorwürfe von Franco Colapinto-Fans, wonach der Argentinier gemessen an Pierre Gasly benachteiligt werde.
Die Sachlage bei Alpine ist glasklar: Franco Colapinto sieht derzeit gegen den schnellen Franzosen Pierre Gasly kein Land. Gasly, GP-Sieger von Monza 2020, nimmt dem in Argentinien hochgejubelten Colapinto regelmässig die Butter vom Brot, wie die Zwischenbilanz nach den GP-Wochenenden von Australien, China und Japan zeigt.
Alpine: Pierre Gasly – Franco Colapinto
Sprint-Quali: 1:0
Sprint: 1:0
GP-Quali: 3:0
GP: 3:0
Die Anhänger von Colapinto schiessen immer wieder übers Ziel hinaus. Nach der Kollision von Franco mit Haas-Fahrer Esteban Ocon gab es Todesdrohungen gegen den französischen Rennfahrer und seine Familie. Das Management von Colapinto sowie die Teams von Alpine und Haas reagierten unmissverständlich: Hetze im Netz ist inakzeptabel.
Wird Franco Colapinto benachteiligt?
Leider hört das aber nicht auf. So kursierte jüngst im Internet, der Grund für die anhaltenden Niederlagen von Colapinto gegen Gasly sei, dass der Rennstall Franco sabotiere und Pierre das bessere Material erhalte.
Das lässt Alpine nicht auf sich sitzen. Die Franzosen haben mit folgenden Worten auf diese böswillige Unterstellung reagiert.
«Das Team bemüht sich darum, beiden Fahrern die gleiche Chancen zu bieten, wettbewerbsfähig zu sein und Punkte für das Team in der Meisterschaft zu holen.»
«In einigen Fällen, bedingt durch die Notwendigkeit, Teile schnell zu entwickeln und den Fertigungsprozess sorgfältig zu steuern, kann das Team nur ausgewählte Teile oder Updates zu bestimmten Veranstaltungen mitbringen.»
«Dies ist jedoch nie die beabsichtigte oder gewünschte Vorgehensweise, denn wenn das Teil wie erhofft und geplant eine Leistungssteigerung bringt, wollen wir es sofort an beiden Autos verfügbar haben.»
«Dies war auch in diesem Jahr der Fall, und sowohl Pierre als auch Franco sind mit derselben Ausrüstung gefahren, abgesehen von einigen kleinen Teilen mit geringer Leistungsauswirkung in China aufgrund des Wechsels von Getriebekomponenten.»
«Jegliche Unterstellung bezüglich Sabotage oder Benachteiligung von Franco ist vollkommen unbegründet. Es könnte in diesem Jahr im Entwicklungsrennen Zeiten geben, in denen Updates zunächst an einem Auto angebracht werden, worüber vollkommen transparent informieren wird.»
«Es liegt im Interesse des Teams, mit beiden Autos Punkte zu erzielen, und jeder Vorschlag von Selbstsabotage trägt nicht zu diesem ultimativen Ziel bei.»
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