Pit Beirer (KTM) über Enea Bastianini: «Im Rennen ist er einer der Besten!»
In Austin erreichte Tech3-Ass Enea Bastianini die Ränge 3 und 6 – das beste Resultat seit Langem. KTM-Rennsportchef Pit Beirer analysierte nach dem MotoGP-Wochenende die Leistung von «La Bestia».
Enea Bastianini erlebte beim Großen Preis der USA in Austin seit längerer Zeit wieder ein erfolgreiches MotoGP-Wochenende. Im Zeittraining am Freitag raste er mit seiner KTM in die Top-10, was ihm den direkten Einzug ins Q2 bescherte. Dort lief es dann nicht mehr ganz so gut, immerhin wurde es für den Tech3-Piloten der zwölfte Startplatz.
«Bei Enea fehlt es noch ein bisschen an Selbstvertrauen. Er hat im Qualifying zwei Runs abgebrochen, und in seiner schnellsten Runde ist ihm Marc Marquez in den Weg gefahren. Dann kam noch Pech dazu», analysierte KTM-Rennsportchef Pit Beirer. «Er hat seinen einfachen Einzug ins Q2 nicht in eine gute Rundenzeit umsetzen können. Er war aber viel schneller. Laut den Daten hätte er in der Startaufstellung in den Top-6 sein müssen.»
Im Sprint stellte «La Bestia» seine Qualitäten im Rennen unter Beweis. Er kämpfte sich mit seiner RC16 auf Platz 4 nach vorne. Weil KTM-Kollege Pedro Acosta, der Dritter wurde, nachträglich eine Reifendruck-Strafe bekam, wurde es für Bastianini noch ein Podestplatz. Im Grand Prix am Sonntag trat der 28-Jährige erneut die Flucht nach vorne an. In der zweiten Rennhälfte lieferte er sich ein enges Duell mit Marc Marquez – mit dem besseren Ende für den Weltmeister. Bastianini fuhr als Sechster über die Ziellinie.
«Es nutzt nichts, wenn du am Rennende schnell bist, denn du musst am Anfang dabei sein.»Pit Beirer
Mit den Rängen 3 und 6 reiste Enea Bastianini zufrieden aus Texas ab. «Auf dieses Ergebnis können wir jetzt aufbauen. Beim nächsten Rennen müssen wir dort anfangen, wo wir in Austin aufgehört haben. Er braucht einen guten Startplatz, denn im Rennen ist er einer der Besten im ganzen Grid», meinte Pit Beirer über den Italiener. «Wie er mit den Reifen umgeht – am Ende des Rennens ist er immer sehr stark. Es nutzt aber nichts, wenn du am Rennende schnell bist, denn du musst am Anfang dabei sein. Ich hoffe, dass dies ihm und der ganzen Mannschafft jetzt Selbstvertrauen gibt. Nach so einem Rennen ist immer ein ganz anderer Wind drin.»
Die nächste Gelegenheit bekommt Enea Bastianini in drei Wochen in Jerez. Am Montag nach dem Rennwochenende findet in Andalusien dann ein offizieller MotoGP-Test statt.
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