Günther Steiner: «Das ist der beste Formel-1-Neuling 2025»
In der F1-Saison 2025 gingen diese Neulinge an den Start: Gabriel Bortoleto (Sauber), Kimi Antonelli (Mercedes) und Isack Hadjar (Racing Bulls). Ex-Hass-Teamchef Günther Steiner nennt seine Nummer 1.
Die Königsklasse ist für die kommenden Jahre in Sachen Talent prima aufgestellt, und 2025 hat dieses Trio das Feld bereichert: Sauber-Fahrer Gabriel Bortoleto aus Brasilien, Racing Bulls-Pilot Isack Hadjar aus Frankreich sowie Mercedes-Zögling Kimi Antonelli aus Italien.
Am besten abgeschnitten hat Antonelli als WM-Siebter, Hadjar beendete die WM auf Schlussrang 12, Bortoleto wurde WM-19.
Vor kurzem hat der frühere Haas-GP-Teamchef Günther Steiner im Podcast Red Flags gesagt, welcher der Neulinge ihm am meisten Eindruck gemach hat.
Der 60-jährige Südtiroler sagt: «Sie haben sich alle gut geschlagen, aber Kimi Antonelli hatte ein paar Mal richtig zu kämpfen, und Isack Hadjar hatte in Australien Probleme. Der Franzose schaffte es nicht an den Start. Das Beeindruckendste an Hadjar war für mich, dass er sich davon erholte und beim nächsten Rennen in China wieder voll bei der Sache war. Er hatte zur Seite geschoben, was in Melbourne passiert war.»
«Mit einem erfahrenen Teamkollegen hätte Hadjar noch schneller gelernt. Er musste sich das Meiste selber aneignen. Genau das macht ihn für mich so aussergewöhnlich, denn wenn man einen Teamkollegen als Messlatte hat, kann man sich dessen Daten ansehen und daraus lernen.»
«Nein, Isack war neben Lawson quasi auf sich allein gestellt. Wenn er ein Problem hatte oder kein passendes Set-up fand, gab es niemanden, an dem er sich orientieren konnte, oder wenn er auf der Rennstrecke keine Ideallinie oder keinen Bremspunkt fand oder sich einfach nicht verbessern konnte. Dafür zolle ich ihm grossen Respekt.»
Hadjar fuhr elf Mal in die Top-Ten, mit Platz 3 in Zandvoort als Highlight. Ende 2025 wurde bekannt: Er wird zu Red Bull Racing ziehen, als Stallgefährte von Max Verstappen.
Steiner glaubt: «Isack hat den Vorteil, dass er nicht mit einem Auto fahren muss, das Max in- und auswendig kennt. Beide kennen die neue Rennwagengeneration nicht. Das sollte Isack zugutekommen. Um Max herauszufordern, muss man sehr, sehr gut sein, aber ich denke, Hadjar kann mindestens den Druck auf Max aufrecht erhalten. Das erwarte ich 2026 von ihm, denn bislang hat er seine Sache in der Formel 1 sehr gut gemacht.»
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