Haas in Monaco: Neuer Look für Grosjean, Magnussen
Die US-amerikanischen Haas-Rennwagen von Romain Grosjean und Kevin Magnussen treten ab Monaco in einem anderen Look an, der für den Rest der Saison so bleiben wird: Weniger Rot, mehr Grau.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Rennstall des US-amerikanischen Werkzeugherstellers Haas hat bestätigt: Die Boliden von Romain Grosjean und Kevin Magnussen werden ab dem Monaco-GP in einem anderen Look auftreten. Für den Rest der Saison gilt: Weniger Rot, mehr Grau. Der dunkelgraue Grundton bleibt. Was bisher jedoch knallrot gewesen ist, wird nun hellgrau.
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Haas-Teamchef Günther Steiner: "Da es ohnehin Änderungen der FIA gab, was die Grösse und die Platzierung der Startnummern angeht, wollten wir gleich den ganzen Wagen besser sichtbar machen." Ob das gelingt, wird sich in wenigen Tagen in Monaco zeigen. Ob das neue Auto nun hübscher ist oder nicht, dazu nur so viel – über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Was rechnet sich Steiner für den kommenden Strassenklassiker aus? Der Südtiroler sagt: "Gut, du hast immer den ganzen Glitzer und Glamour, aber letztlich bekommst du in Monte Carlo auch nicht mehr Punkte als auf einer anderen Rennstrecke."
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"Für mich findet das wahre Rennen überdies am Samstag statt, im Abschlusstraining! Auf diesem Kurs ist das Überholen so gut wie unmöglich, also gibt deine Startposition zu einem grossen Teil vor, wo du im Grand Prix landen wirst. Auch eine kluge Strategie ist vonnöten – um strategisch zu überholen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich bin noch immer der Ansicht, dass ein überdurchschnittlich guter Fahrer in Monaco sein Talent besser zeigen kann als auf jeder anderen Bahn. Hier kann er einen echten Unterschied machen. Aber ein gutes Auto braucht er trotzdem!"
Der Genfer Romain Grosjean sagt dazu: "Du musst im Laufe des Wochenendes Vertrauen aufbauen. Aber dazu brauchst du auch ein Auto, das dir dieses Vertrauen schenkt. Wer sich in Monaco in seinem Renner nicht wohlfühlt, ist auf verlorenem Posten." Grosjean hat in der GP2 im Fürstentum 2009 gewonnen, in der Formel 1 hat er bislang in fünf Einsätzen nur einen achten Platz herausgeholt (2014).
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Kevin Magnussen (Zehnter im Monaco-GP 2014) glaubt: "Monaco ist kein Rennen, das ist eine Ikone. Und es ist eine der tollsten Strecken, auf welcher du Formel 1 fahren kannst. Mit den neuen, schnelleren GP-Boliden wird das eine irre Herausforderung. Ich freue mich vor allem auf die Passage beim Schwimmbad. Das ist mein Lieblingsteil – schnell, ein wenig hektisch. Das Qualifying wird der Hammer. Denn es ist nie leicht, in Monte Carlo eine perfekte Runde hinzubekommen, mit diesen Autos schon gar nicht."
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