Komatsu (Haas): Simulation 2026 ist Zeitverschwendung
Einige Formel-1-Piloten haben im Rennsimulator ergründet, wie sich die Autos der Generation 2026 anfühlen. Haas-Teamchef Ayao Komatsu erklärt, wieso Ocon und Bearman nicht dazu gehören.
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Den einen oder anderen Grand-Prix-Fahrer hat die Neugier gestochen: Klar wollten sie herausfinden, wie sich ein Rennwagen der neuen Generation 2026 anfühlt, wenn auch nur virtuell, im Simulator.
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Die Kommentare sind verhalten, so richtig Begeisterung ist nicht zu spüren. Was alle Fahrer, die solche Versuche gemacht haben, betonen: Die Arbeit wird sich verändern, wenn der Anteil der elektrischen Energie so gut wie verdreifacht wird und dann die Hälfte der Leistung ausmacht. Es gibt allerdings auch Menschen, die auf solche Simulator-Einsätze pfeifen. Und dazu gehört Haas-Teamchef Ayao Komatsu. Der Japaner hat in Singapur gesagt, wieso seine Fahrer Ollie Bearman und Esteban Ocon vorderhand nicht in einer 2026er Simulation sitzen werden.
Komatsu: "Das ist eine ganz bewusste Entscheidung. Man muss sich nur anschauen, wer wir sind, welche Einschränkungen wir haben und so weiter. Wir entwickeln viel, ohne die Fahrer im Simulator einzusetzen. Und bislang haben wir gute Fortschritte erreicht; Fortschritte im Sinne, dass sich viel ändert." "Wir wollten keinen Fahrer zu früh in den Simulator setzen und ihn dann zwingen, in einem bestimmten Szenario zu trainieren, das ein oder zwei Monate später völlig anders aussehen würde. Das wäre aus meiner Sicht Zeitverschwendung. Der Kampf im Mittelfeld ist in diesem Jahr so eng, dass wir wollten, dass sie sich darauf konzentrieren. Nach Abu Dhabi wird die finale Spezifikation unseres 2026er Rennwagens festgelegt, dann sehen wir weiter." "Im Simulator sind die Möglichkeiten begrenzt. Wäre die Entwicklung vor sechs Monaten stabil gewesen, wären wir meiner Meinung nach im Nachteil. Aber stabil ist sie überhaupt nicht – weil sich die Dinge so schnell entwickeln." Haas arbeitet nicht mit einem eigenen Simulator, sondern hat Zugriff auf die Anlage von Ferrari.
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01. George Russell (GB), Mercedes, 1:40:22,367 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +5,430 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren +6,066 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +8,146 05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +33,681 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +45,996 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:20,667 min 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1:25,251* 09. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:33,527 10. Carlos Sainz (E), Williams, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 14. Alex Albon (T), Williams, +1 15. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 18. Esteban Ocon (F), Haas, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 20. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 *5-sec-Zeitstrafe fürs Verlassen der Strecke
WM-Stand (nach 18 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 336 Punkte 02. Norris 314 03. Verstappen 273 04. Russell 237 05. Leclerc 173 06. Hamilton 125 07. Antonelli 88 08. Albon 70 09. Hadjar 39 10. Hülkenberg 37 11. Alonso 36 12. Sainz 32 13. Stroll 32 14. Lawson 30 15. Ocon 28 16. Tsunoda 20 17. Gasly 20 18. Bearman 18 19. Bortoleto 18 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 650 Punkte (Weltmeister) 02. Mercedes 325 03. Ferrari 298 04. Red Bull Racing 290 05. Williams 102 06. Racing Bulls 72 07. Aston Martin 68 08. Sauber 55 09. Haas 46 10. Alpine 20
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