Fernando Alonso: Das muss Aston Martin bis Kanada reparieren
Die gute Nachricht für Fernando Alonso und Aston Martin: Die gefürchteten Vibrationen sind verschwunden! Die schlechte: In Miami trat ein neues Problem auf, das bis Montreal gelöst werden muss.
Das Rennen in Miami war der vierte Grand Prix der neuen Saison und das vierte Rennen mit dem 2026er-Reglement. Und es war das erste Rennen, bei dem beide Aston-Martin-Boliden die Zielflagge erreichten. Ein Meilenstein für das Team, das mit allerlei Pannen und Problem in den neuen Reglementzyklus gestartet war.
Vor der längeren Rennpause Ende März in Suzuka war immerhin Fernando Alonso die Zieleinfahrt gelungen, sein Teamkollege Lance Stroll fiel aber aus. Davor hatten die Piloten ihre grünen Renner immer wegen Verlässlichkeitsproblemen in der Garage parken müssen oder waren ausgefallen. Ein kleiner Jubel-Moment in Miami über etwas, das eigentlich Normalität darstellen sollte.
Vibrationen sind endlich weg
Die gute Nachricht aber: Die fiesen Vibrationen, mit denen die Aston-Martin-Fahrer zu Beginn der Saison zu kämpfen hatten, sind in Miami nicht spürbar gewesen.
Fernando Alonso sagte nach dem Miami-Rennen: «Die Verlässlichkeit ist besser geworden, die Performance aber eher nicht. Wir hatten keine Probleme, die Vibrationen sind weg. Aber die Performance ist ähnlich wie in Japan.» Also schlecht. Zwischenzeitlich hatte er mehr als einen Boxenstopp Rückstand auf die vor ihm fahrenden Autos.
Alonso: Getriebe machte Probleme
Alonso über die Schwierigkeiten, die ihn durch das Rennen über den Straßenkurs in Miami begleiteten: «Es war das Wochenende eher das Getriebe, weniger die Antriebseinheit. Vielleicht die Elektronik. Irgendwas war seltsam beim Hoch- und Runterschalten, also hatte ich nicht so viel Kontrolle.»
Für Alonso ist klar, dass das Punkt Nummer 1 auf der To-Do-List bis in knapp drei Wochen in Montreal/Kanada ist. Der Spanier: «Das müssen wir bis Kanada beheben. Mit all den harten Bremsmanövern auf dem Kurs dort müssen wir am Verhalten des Getriebes arbeiten.» Sonst könnte es ein erneutes frustrierendes Wochenende werden. Zwei freie Wochen hat Aston Martin nun, um zusammen mit Honda Feintuning am Getriebe zu machen.
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