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Die Reise der Euro Moto geht los, doch mittelfristig wohin?

Die Premiere der Euro Moto als IDM-Nachfolger steht in den Startlöchern. Ein Schritt nach vorn ist aktuell nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Das Management ist aber perspektivisch guter Dinge.

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Noch ist es am Sachsenring ruhig und schmucklos, doch das wird sich spätestens am Donnerstag mit dem Beziehen des Fahrerlagers und dem Schickmachen des Streckenumfeldes ändern. Bevor dann ab Freitag anlässlich der Premieren-Veranstaltung der IDM-Nachfolgeserie Euro Moto die Rennmotoren aufheulen, nannte der Serienmanager Normann Broy bei einer kleinen Presserunde noch einmal die Beweggründe für die Umbenennung.

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«Wir haben uns natürlich viele Gedanken gemacht und die Entwicklungen der letzten Jahre beobachtet, wo wir Themen haben, um die Serie weiterzuentwickeln. Dabei ist klar, dass es für den Motorsport immer mehr Schwierigkeiten gibt. Die Fragen waren: Wie besetzen wir die Fahrerfelder, wie bekommen wir die Zeitfenster voll und wie können wir weiterhin eine absolut hochwertige Meisterschaft auf die Bühne stellen?» Zudem stellte man fest, dass es immer schwerer wird, auf diesem (IDM-)Niveau die Fahrerfelder voll zu bekommen.

Natürlich hatte er die Antworten auf diese Fragen aus seiner Sicht auf die Dinge parat. «Deshalb haben wir uns entschieden, ein höheres Augenmerk auf diese Themen zu richten. Mit der Euro Moto wollen wir eine größere internationale Berichterstattung erreichen. So werden wir zum Beispiel in diesem Jahr den Live-Stream in englischer Sprache anbieten, was natürlich internationalen Fahrern und Zuschauern zugutekommt.»

Dabei sieht Normann Broy die IDM bisher bzw. ab nun die Euro Moto als eine der drei besten nationalen Meisterschaften weltweit, doch auf internationaler Bühne sei die Wahrnehmung mit dem Arbeitstitel «Internationale Deutsche Meisterschaft» etwas hinderlich. «Deshalb der Switch zu Euro Moto. Das ist klarer und international verständlich.»

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«Wir wollen weiterhin Spitzensport auf höchstem Niveau in unserer Meisterschaft haben. Und das bei deutlich geringeren Kosten als bei irgendeiner Weltmeisterschaft. Bei uns haben die Fahrer die Möglichkeit, sich selbst auch internationaler zu vermarkten. Aber auch uns bietet die neue Serie neue Möglichkeiten, internationale Sponsoren zu finden. Zudem wollen wir mit der Euro Moto Fahrern ein Sprungbrett in die Weltmeisterschaft bieten.»

Europameisterschafts-Status auf unbestimmte Zeit verschoben

Nun sind das ziemlich fromme Wünsche, denn mit 18 eingeschriebenen Fahrern in der Top-Kategorie Superbike und 19 in der Supersport, dafür einer Steigerung in der Sportbike auf 23 Piloten, ist das Angebot im ersten Jahr noch nicht wirklich zufriedenstellend angenommen worden. «Ja, dass Fahrerfeld ist in den großen Klasse etwas rückläufig, dafür die Superbike absolut hochkarätig besetzt.» Damit spielt Normann Broy auf das Mitwirken eines echten Hammerquartetts mit dem Vorjahresmeister Lukas Tulovic, dem 2023er-Champion Florian Alt und den IDM-Comebacks, entschuldigung, Euro-Moto-Neueinstiegs von Markus Reiterberger und Marcel Schrötter an.

Nun hatte der eine oder andere im Zuge des Neustarts mit dem neuen Arbeitstitel die Verknüpfung mit dem Prädikat Europameisterschaft verbunden. Dazu sagte Normann Broy gegenüber SPEEDWEEK.com: «Diese Überlegung gab es, und man hatte auch einige Sachen unternommen, um in diese Richtung zu gehen. Doch am Ende des Tages ging sich da aus verschiedenen Gründen nicht aus. Da gab es ein paar Themen, die sich nicht bewerkstelligen ließen. Deshalb ist es bei der Umbenennung geblieben und hatte keine Prädikatsanhebung mit sich gebracht.»

Ist das aber für die nähere Zukunft noch ein Thema? «Sag niemals nie! Es ist ein schwieriges Feld und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das kurzfristig ergeben wird. Ausschließen würde ich es nicht, aber das müsste halt gut passen. Wie gesagt, die Gedanken waren da, weil es einfach gut zu der Umbenennung gepasst hätte. Aber leider hat es sich nicht ergeben. Das hat nicht nur mit der FIM Europe zu tun, da gab es mehrere Hürden, die zu nehmen gewesen wären. Es gab mehrere Punkte und die ließen sich halt nicht umsetzen.»

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