Max Verstappen und Red Bull Racing haben ihre Titel in der Fahrer- WM und im Konstrukteurs-Pokal erfolgreich verteidigt. Bei den Rennställen wird um jeden Punkt gekämpft, denn es geht um sehr viel Geld.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Der Wettbewerb um den Fahrer-WM-Titel und um den Gewinn im Konstrukteurspokal ist entschieden: Max Verstappen und Red Bull Racing triumpheren, wie 2022. Aber bei anderen Rennställen geht es an den letzten drei GP-Wochenenden in Brasilien, Las Vegas und Dhabi um sehr viel Geld – denn die Platzierung im Konstrukteurs-Pokal gibt vor, wie gross der Anteil am Preisgeldkuchen sein wird.
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Der Schlüssel zur Aufteilung des Preisgelds in der Formel 1 ist im so genannten Concorde-Agreement verankert, gewissermassen die Formel-1-Verfassung, welche die technischen, sportlichen und finanziellen Belange im Dreieck Rennställe, Autosport-Weltverband FIA und Formula One Management (FOM) regelt und deren Inhalt nur begrenzt offengelegt wird. 2022 gingen angeblich mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar an Preisgeldern an die Teams, wobei Ferrari jeweils einen Sonderbonus erhält, den einst der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone ausgehandelt hat: Die Italiener erhalten einen fixen Anteil am Preisgeldtopf (angeblich fünf Prozent) für die Zusicherung, sich der Formel 1 zu verpflichten. Sonderzahlungen gibt es auch für jene Rennställe, die WM-Titel erobert haben. Und für jene Teams, welche in den vergangenen zehn Jahren in den Top-Drei gelandet sind. Wie genau das alles in Anteilen definiert wird, ist vertraulich. Rund ein Viertel des gesamten Preisgeldkuchens besteht aus diesen Sonderzahlungen. Die restlichen 75 Prozent werden je nach Platzierung im Konstrukteurs-Pokal aufgeteilt, mit 14% für den WM-Sieger (Red Bull Racing) und 6% für den WM-Letzten. Jetzt wird wichtig, wieso jeder Rang zählt. Mercedes (371 Punkte) und Ferrari (349) kämpfen beispielsweise um Gesamtrang 2. Gemäss Schätzungen bedeutet dies rund 130 Millionen aus dem Topf oder eben 120. Ähnlich sieht es aus beim Duell um Rang 4 zwischen McLaren (derzeit 256 Punkte) und Aston Martin (236). Der Gesamtvierte erhält rund 115 Millionen Dollar, der Fünfte 105. Alpine liegt ungefährdet auf Rang 6 und wird etwa 100 Millionen erhalten. Dahinter aber ist alles noch offen: Williams steht bei 28 Punkten, AlphaTauri und Alfa Romeo kommen auf je 16, aber AlphaTauri ist besser platziert, weil das Red Bull-Team aus Italien die bessere Einzelplatzierung vorweisen kann, dank Daniel Ricciardos siebtem Platz in Mexiko. Haas steht bei 12 Punkten. Die Auszahlungen dieser Ränge: Der Siebte erhält rund 90 Millionen, der Achte 80, der Neunte 70 und der Zehnte ungefähr 60 Millionen.
01. Red Bull Racing 731 Punkte 02. Mercedes 371 03. Ferrari 349 04. McLaren 256 05. Aston Martin 236 06. Alpine 101 07. Williams 28 08. AlphaTauri 16 09. Alfa Romeo 16 10. Haas 12
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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