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Von der Supermoto zum Sporttourer: KTM arbeitet an Neuauflage der 990 SM T!
2009 kam die Ur-Ahnin, 2027 folgt die Wiederbelebung: Fotos zeigen, dass KTM an einem neuen Sporttourer mit dem Antrieb aus der 990 RC R arbeitet. Dieser dürfte auf einen bekannten Namen setzen.
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Mit der 990 SM T (kurz für: «Supermoto Travel») schuf KTM im Jahr 2009 eine Nische, wo vorher keine war: Sie war seinerzeit das tourentauglichste Motorrad aus Mattighofen diesseits der 990 Adventure, machte jedoch nie einen Hehl daraus, dass sie im Grunde auf einem durch und durch unvernünftigen Konzept basierte – als, zumindest für Mittelstrecken, reisetaugliche Version der Zweizylinder-Supermoto 990 SM. 2023 erinnerten sich die Oberösterreicher an das wilde Konzept und belebten es mit der 890 SM T zu neuem Leben.
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Nun deuten aktuelle Fotos darauf hin, dass KTM an der Nachfolge-Generation arbeitet, die die Bezeichnung 990 SM T wiederbeleben könnte. Doch anders als ihr Vorbild von 2009 muss die Neuauflage auf einen V2-Motor verzichten, stattdessen tut im von uns abgelichteten Prototyp die aktuellste Ausbaustufe des LC8c-Reihentwins Dienst, die auch die 990 RC R antreibt. Dort bringt sie 947 ccm Hubraum mit und leistet 128 PS. Auch ihre Bereifung ist durchaus sportlich: Der gezeigte Prototyp rollt auf Semi-Slicks mit den Dimensionen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten, jeweils auf Alugussfelgen. Mutmaßlich handelt es sich um Michelin Power Cup 2-Pneus, auch wenn dies durch die Bewegung der Räder auf den Fotos nicht eindeutig sichtbar ist.
Wie bislang die 890 SM T, dürfte auch die 990 SM T sportlicher positioniert werden als ihr Schwestermodell: Die SM T ist eng verwandt mit der 990 Adventure und teilt sich neben dem Antrieb mit dieser auch weitere technische Eckpfeiler: Hauptrahmen und Heckrahmen aus Aluguss, die geänderte Abgasanlage und damit einhergehend auch die von 990 Duke und 990 RC inspirierte Schwinge kommen ebenso in der Adventure-Schwester zum Einsatz.
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Das Styling unterscheidet sich jedoch völlig und wird zudem gefälliger als bei der Vorgänger-Generation der SM T. Zwar ist der Prototyp auf unseren Fotos noch in einem frühen Entwicklungsstadium, dieser lässt jedoch bereits Rückschlüsse auf die finale Gestaltung zu: Das Design wirkt mehr aus einem Guss als dies bislang der Fall ist, gleichzeitig greift die Front einzelne Elemente aus Super Duke GT und 990 Duke auf und die bauchigere Verkleidung deutet auf einen größeren Tankinhalt als die bisherigen 15,8 Liter hin. Dazu ist am Entwicklungsträger der in dieser Klasse inzwischen häufig anzutreffende Radartempomat verbaut, den auch die künftige Hauptkonkurrentin Yamaha Tracer 9 GT mitbringt. Und wie bei dieser, sitzt das Vorderrad am Testbike in einer semi-aktiv arbeitenden Federgabel. An der KTM kommt diese von Haus- und Hoflieferant WP, der auch das hintere Federbein und die Bremsanlage beisteuert. Der Fahrer steuert die Motorradfunktionen über das neue 8-Zoll-Hochformat-TFT, das seinen Dienst auch in der 1390 Super Adventure tut und künftig sukzessive noch in weiteren reisetauglichen KTMs erhältlich sein dürfte.
Einen wichtigen Teil der Entwicklungsarbeit haben die Mattighofener inzwischen hinter sich gebracht. Wann diese abgeschlossen ist, lässt sich noch nicht eindeutig vorhersagen. Eine Vorstellung im Laufe des Jahres 2027 scheint jedoch realistisch.
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