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Markus Venus: «Ich denke, das ist der absolut falsche Weg»

Markus Venus ist in dieser Saison wieder vielbeschäftigt. Mit Beifahrer Markus Eibl will er in der Gespannklasse DM- und EM-Titel verteidigen. In der Seitenwagen-WM fährt er wieder mit Thomas Hofer.

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Markus Venus (43) und Beifahrer Markus Eibl (44) vom RSC Pfarrkirchen sind wie erwartet wieder mit einem Sieg in die Bahnsportsaison 2026 gestartet. Das deutsche Top-Gespann auf Gras und Sand zeigte zu Ostern auf der Speedwaybahn in Pocking, dass sie auch zukünftig das Team sind, dass erst einmal besiegt werden muss, wenn es um die Podestplätze geht.

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«Pocking war eine perfekte Veranstaltung», lobt Venus die Truppe vom Motorsport-Club Pocking, «3500 Zuschauer waren da und es herrschten im Stadion frühlingshafte Temperaturen. Die Bahn war sehr glatt, es hat Spaß gemacht, dort zu fahren. Und der Nischler Anton hatte wieder Mal für super laufende Motoren bei uns gesorgt.» Zweite wurden Manuel Meier und Beifahrerin Lena Siebert vor Imanuel Schramm/David Kersten und Nicole Standke/Alex Herrmann.

Venus/Eibl haben im Vorjahr alle neun Rennen, die sie gefahren sind, gewonnen. Darunter die Deutsche Grasbahn-Meisterschaft und zum dritten Mal die Europameisterschaft der Gespanne. So soll es für die Pfarrkirchener weitergehen.

Kritikpunkt: Kein Rahmenprogramm beim EM-Finale der Gespanne

Das EM-Finale der Gespanne findet in diesem Jahr am 30. August in Berghaupten mit zwölf Teams plus zwei als Reserve statt. Neben Venus/Eibl sind unter anderem die Zweit- und Drittplatzierten der EM 2025 gesetzt. Das sind die Briten Mitch Godden/Paul Smith und Guillaume und Baptiste Comblon aus Frankreich.

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Die FIM Europe hat für das EM-Finale eine Live-Übertragung im Internet organisiert. Das bedeutet, dass am Vormittag Training und ein Teil des Rahmenprogramms stattfinden wird. Danach ist die vorgeschriebene einstündige Mittagspause. Nach der Jury-Sitzung werden alle zehn EM-Läufe plus B- und A-Finale durchgezogen, danach geht es mit dem Rahmenprogramm weiter. Ein sehr voller Renntag für alle Beteiligten also.

Venus: «Ich bin mit diesem Schema, dass die EM ohne Rahmenprogramm durchgeführt wird, überhaupt nicht glücklich. Ich denke, das ist der absolut falsche Weg - sowohl für Fahrer, als auch für Veranstalter. Die Gespannklasse kann man hier absolut nicht mit den Solos vergleichen, da schätzungsweise nur zirka zehn Prozent ein zweites Motorrad haben. Was bei so kurzen Zeitabständen von Heat zu Heat aber eigentlich zwingend notwendig wäre. Man hat bei diesem System keine Chance, auch nur Kleinigkeiten zu reparieren. Das macht dann alles nur noch teurer und viel aufwändiger. Wir haben ja auch nur ein 12er-Feld, was bedeutet, jeden zweiten Lauf im Einsatz zu sein. Mal schauen was wir machen werden.»

Das sind die nächsten Termine für Markus Venus

Auch in der Seitenwagen-Weltmeisterschaft ist Markus Venus wieder am Start. Zusammen mit seinem schweizer Beifahrer Thomas Hofer beginnt er die WM am 17./18. April in Le Mans (F). Das erste Gespannrennen wird wahrscheinlich am 26. April in Plattling sein, ehe es am 9./10. Mai zum Seitenwagen-WM-Lauf nach Rijeka geht. Am Vatertag starten Venus/Eibl dann beim Grasbahnklassiker in Lüdinghausen.

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