Alles deutet darauf hin – entweder Oscar Piastri oder Lando Norris wird Formel-1-Weltmeister 2025. Der Engländer Norris spricht im Fahrerlager der Zandvoort-Rennstrecke über verpasste Chancen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Der Abstand zwischen den beiden McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris nach 14 GP-Wochenenden: lediglich neun Punkte. Durchaus denkbar, dass sich der Australier und der Brite bis zum Schluss der Saison ein Kopf an Kopf-Rennen liefern, vielleicht sogar bis zum Finale von Abu Dhabi.
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Im Fahrerlager der Zandvoort-Rennstrecke ist der neunfache GP-Sieger Norris darauf angesprochen worden, ob es Momente der Saison 2025 gibt, die ihn schmerzen. Der 25-jährige Engländer antwortet darauf: "Hätte ich manchmal vielleicht bessere Entscheidungen treffen können? Ja, ich denke schon, vor allem beim Sprint-Qualifying in China. Meine Runde war damals gut genug für die Pole-Position, bis ich in der letzten Haarnadelkurve die Räder blockiert habe. Hätte ich kurz vor dem Bremsen einen Gedanken gehabt wie – das ist eine lange Saison, versuch nicht, den Helden zu spielen! – dann wäre mir das nicht unterlaufen."
Die Folge: Norris qualifizierte sich für den Sprint als Sechster, drei Plätze hinter seinem Teamkollegen. Während Piastri dann im kurzen Rennen den zweiten Platz belegte, hatte Norris einen schlechten Start und konnte als Achter nur noch einen Punkt retten. Lando: "Ich habe mindestens sieben Punkte verschenkt." Und da ist da noch die Kollision mit Piastri gegen Ende des Grand Prix von Kanada, was zur einzigen Nullnummer eines McLaren-Piloten 2025 führte. Lando weiter: "Wenn ich nach Kanada zurückkehren und das Rennen noch einmal fahren könnte, wäre ich vielleicht etwas klüger und würde nicht so viel Risiko eingehen. Auch das hat mich viele Punkte gekostet." Aber Lando will diese Patzer auch nicht zu sehr in seiner Seele schwelen lassen. "Klar wünschte ich mir, dass es besser gelaufen wäre. Klar würde ich gerne nochmals vor gewissen Entscheidungen stehen – um dann anders zu handeln. Aber ich zerfleische mich jetzt nicht vor Reue, denn im Leben läuft nun mal nicht alles reibungslos. Das ist einfach so." "Fehler sind auch jene Momente, aus welchen man oft am meisten lernt und sich selbst für die Zukunft weiterbringt. Mir ist der Wille zu lernen wichtiger als das Gefühl der Reue."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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