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Mercedes-Star George Russell zu Ferrari & McLaren: «Verdammt beeindruckend»

George Russell musste sich im Sprint-Qualifying von Miami mit Platz 6 begnügen. Der Mercedes-Pilot erklärte hinterher, was ihm bei der Zeitenjagd Mühe bereitete und welche Gegner ihn überrascht haben.

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Das Mercedes-Team verzichtete im Gegensatz zu Red Bull Racing, Ferrari und McLaren darauf, nach dem rennfreien Monat ein grosses Update in Miami auf die Strecke zu bringen. Die Mannschaft von Toto Wolff beschränkte sich auf kleinere Anpassungen und kündigte mehr Neuerungen für das darauffolgende Rennen in Montreal an.

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Das Werksteam der Sternmarke musste deshalb damit rechnen, dass die Konkurrenz deutlich grössere Fortschritte gemacht hat. Dennoch war George Russell nach dem Sprint-Qualifying überrascht, wie stark die Gegner zulegen konnten. Besonders zwei Teams sorgten für hochgezogene Augenbrauen, wie er erklärte: «Mich wundert, dass McLaren und Ferrari einen derart grossen Sprung nach vorne machen konnten, das ist verdammt beeindruckend.»

«Wir haben erwartet, dass sie den Rückstand etwas verringern, aber sie waren schneller als wir. Ich hatte hingegen meine Mühe und Miami ist auch nicht meine Lieblingsstrecke, wenn ich ehrlich bin, vor allem bei diesen heissen Temperaturen», ergänzte der Brite, der mit überhitzenden Reifen und einer kniffligen Fahrzeugabstimmung zu kämpfen hatte.

Mit Blick auf den anstehenden Sprint fügte Russell deshalb nüchtern an: «Ich weiss nicht, was möglich sein wird, denn meine Ausgangslage ist nicht die beste.»

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Der 28-Jährige weiss: «Die Sprintrennen bieten für gewöhnlich keine grossen Chancen, nach vorne zu kommen. Allerdings fiel der erste Sprint des Jahres in Schanghai etwas interessanter als in den Vorjahren aus. Es könnte also durchaus ein unterhaltsames Rennen werden. Ich hoffe, dass ich beim Start gut wegkommen kann und keine weiteren Positionen einbüssen werde, danach werden wir sehen, was möglich ist.»

Russells Teamkollege Kimi Antonelli zeigte eine deutlich stärkere Leistung. Der WM-Leader blieb vier Zehntel schneller als sein Stallgefährte und belegte damit den zweiten Platz – obwohl er im freien Training keine schnelle Runde mit den weichen Reifen hatte drehen können.

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