Laurent Mekies erklärt: Deshalb glaubt Red Bull Racing an Isack Hadjar
Isack Hadjar hat nach nur einem F1-Jahr die schwierige Aufgabe, neben Überflieger Max Verstappen zu bestehen. Teamchef Laurent Mekies ist sich sicher, dass der junge Franzose dieser gewachsen ist.
Dass der zweite Platz bei Red Bull Racing neben Max Verstappen eine grosse Herausforderung mit sich bringt, beweist der Blick in die jüngere Geschichte. Mehrere durchaus talentierte Fahrer scheiterten am Versuch, mit dem Ausnahmekönner mitzuhalten – und mussten ihr Cockpit wieder räumen. Zuletzt ereilte dieses Schicksal Yuki Tsunoda, der auf die Reservebank ausweichen musste.
Nun steht mit Isack Hadjar ein neuer Fahrer im Scheinwerferlicht, und der bisherige Racing Bulls-Pilot hat nur eine Saison in der Königsklasse erlebt, bevor er ins Team aus Milton Keynes befördert wurde. Beim Shakedown-Test in Barcelona flog er zum ersten Mal ab – und sorgte gleich für Schlagzeilen und eine Nachtschicht für seine Mechaniker.
Dennoch ist sich Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies sicher, dass das Potenzial, das im 21-Jährigen schlummert, riesengross ist. «Ich denke, Isack verfügt über ein unglaubliches Grundtempo. Wir sind der Meinung, dass er auf einem hervorragenden Niveau ins letzte Jahr gestartet ist – auf dem Niveau der Allerbesten. Und wir glauben auch, dass die Grossen, die Champions, nicht nur ein unglaubliches Niveau am Anfang aufweisen, sondern sich auch weiterentwickeln.»
«Es geht nicht nur um Fortschritte in Bezug auf die Reife oder die Dialoge mit den Ingenieuren, sondern auch darum, dass sie tatsächlich schneller werden. Das haben wir letztes Jahr bei Isack bei Racing Bulls gesehen, daher sind wir überzeugt, dass das Potenzial riesig ist», fügte der Ingenieur an.
Die umfassenden Regeländerungen, die für die anstehende Saison umgesetzt wurden, spielen Hadjar dabei in die Hände, ist sich Mekies sicher: «Ich denke, in gewisser Hinsicht hat ihm die Tatsache, dass sich 2026 alles geändert hat, auch einen Neustart ermöglicht, was die Frage angeht, wie man das Maximum aus dem Auto herausholt. Er hat vom ersten Tag an mit maximaler Intensität trainiert. Er ist nach London gezogen. Während wir hier sprechen, sitzt er am Simulator und verbringt dort mehrere Tage pro Woche. Er ist sich der Herausforderung bewusst und steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Er ist ein sehr bescheidener Kerl, und wir werden ihn voll und ganz unterstützen, damit er sein Talent in diesem Auto voll entfalten kann.»
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