Lewis Hamilton (Ferrari/6.): «Das wird Tränen geben»
Die gute Nachricht für die Tifosi: Ferrari ist in Ungarn hinter McLaren zweite Kraft. Die schlechte Nachricht für Hamilton-Fans: Ihr Lewis liegt auch auf dem Hungaroring hinter Charles Leclerc.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Donnerstag wirkte Ferrari-Superstar Lewis Hamilton am Hungaroring fast ein wenig resigniert, als er über anhaltende Schwierigkeiten mit seinem Ferrari sprach, gleichzeitig betonte der Brite jedoch, wie sehr er die Arbeit bei den Italienern liebe.
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Hamilton über seine Schwierigkeiten: "Die vergangenen paar Jahre waren Gott weiss wie schwierig, alle auf ihre ganz eigene Weise. Diese hier ist besonders intensiv, alleine schon in Sachen Arbeitsaufwand." "Es ist nicht leicht, sich in eine neue Kultur und in einen neuen Rennstall einzuleben. Es ist nicht in allen Belangen reibungslos gelaufen, es war ein echter Kampf. Ich kann die kommende Sommerpause gut brauchen, ich will die Zeit mit Kindern verbringen und viel lachen, ein wenig die Seele baumeln lassen. Ich bin sicher, das wird Tränen geben, aber das kann auch gesund sein."
Das Bild in Sachen Leistungsfähigkeit ist das gleiche wie üblich: Der Rückstand von Hamilton auf den Monegassen Charles Leclerc liegt im Bereich von drei Zehntelsekunden, auch auf der ungarischen Traditionsstrecke.
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Gut hingegen aus Sicht der Roten: Ferrari ist zweite Kraft, und Teamchef Fred Vasseur gibt sich rauflustig. "Wir müssen diese Position hinter McLaren halten, und wenn die einen Fehler machen, dann müssen wir bereit sein." Ferrari sieht in Ungarn auch deshalb gut aus, weil zum Beispiel Red Bull Racing unter Wert geschlagen worden ist. Weltmeister Max Verstappen kämpft mit erheblichen Problemen mit der Fahrzeugbalance, es kommt nicht oft vor, dass ein Stallgefährte von Max ein Training vor dem Niederländer beendet. Aber genau das ist heute passiert. Und Mercedes hat in Ungarn in Sachen Hinterradaufhängung auf den alten Stand zurückgebaut, damit George Russell und Kimi Antonelli ein besseres Gefühl fürs Auto bekommen. Auch das ist ein Grund, wieso Ferrari eine gute Mannschaftsleistung zeigen konnte. Und es könnte noch besser aussehen, denn Aston Martin auf P4 (Stroll) und P5 (Alonso), das wird sich am Samstag kaum wiederholen. Hamilton weiter: "Aber ich fiebere noch immer auf die Einsätze, ich liebe meinen Job, ich liebe es, in Rot zu fahren, ich liebe die Arbeit mit Ferrari. Ich habe einen unfassbaren Glauben in dieses Team. Ich kann die gewaltige Leidenschaft dieser Mannschaft sehen und das treibt mich an." "Ich hatte mir fest vorgenommen, mich bei Ferrari so sehr einzubringen wie ich es kann; das ist zum sichtbaren Teil auf der Rennstrecke, und da treffe ich den Nagel nicht immer auf den Kopf, aber das spielt sich auch im Hintergrund ab."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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2. Training, Ungarn
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:15,624 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:15,915 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:16,023 04. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:16,119 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:16,233 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:16,329 07. George Russell (GB), Mercedes, 1:16,417 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:16,427 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:16,485 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:16,520 11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:16,567 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,680 13. Esteban Ocon (F), Haas, 1:16,704 14. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:16,791 15. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:16,812 16. Carlos Sainz (E), Williams, 1:16,874 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:16,946 18. Alex Albon (T), Williams, 1:17,021 19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:17,043 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:17,159 1. Training, Ungarn
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:16,052 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:16,071 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:16,269 04. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:16,681 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:16,734 06. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:16,878 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:16,880 08. George Russell (GB), Mercedes, 1:16,925 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:16,940 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:16,958 11. Alex Albon (T), Williams, 1:16,984 12. Esteban Ocon (F), Haas, 1:17,004 13. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:17,123 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:17,184 15. Carlos Sainz (E), Williams, 1:17,195 16. Felipe Drugovich (BR), Aston Martin, 1:17,269 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:17,393 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:17,464 19. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:17,652 20. Paul Aron (EST), Sauber, 1:19,788
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