Lewis Hamilton über seinen Ferrari: Ein Teil meiner DNA steckt in dem Auto
Bei Lewis Hamilton und der Scuderia Ferrari ist die Zuversicht zurück! Welche Rolle dabei Teamwork, sein Winterprogramm und die Hamilton-DNA im neuen Ferrari spielen…
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Nach mehreren schwierigen Jahren scheint nach der Winterpause 2025/26 der Optimismus zu Lewis Hamilton und Ferrari zurückgekommen zu sein. Fühlt sich der Brite zu Beginn einer Saison vielleicht so zuversichtlich wie seit fünf Jahren nicht mehr?
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Hamilton auf der Pressekonferenz am ersten Testtag in Bahrain: «Hui. Ich kann mich an die letzten fünf Jahre nicht erinnern. Aber vielleicht, ja…» 2021 dürfte er noch zuversichtlich in die Saison gegangen sein. Bis zur letzten Rennrunde war Hamilton da ja bekanntermaßen auf WM-Kurs, lieferte sich ein enges Duell mit Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen, das der Niederländer am Ende für sich entschied. Mit dem neuen Reglement 2022 begannen dann für Hamilton erst bei Mercedes, dann bei Ferrari die Schwierigkeiten. Ein paar Jahre, die er vielleicht nur zu gern vergessen würde. Nun sieht es mit Beginn der neuen F1-Ära wieder positiv aus. Lewis Hamilton: Intensives Winterprogramm zur Vorbereitung Hamilton: «Ich versuche immer, positiv und mit Selbstbewusstsein ins Jahr zu starten. Aber auf dem Weg lauern natürlich einige Herausforderungen, die für mich eine Menge waren. Ich habe das komplette letzte Jahr hinter mir gelassen. Ich habe viel Zeit im Winter darauf verwendet, mich wieder aufzubauen, den Fokus neu zu legen und meinen Körper und meinen Geist besser in Form zu bringen.» Der siebenmalige Weltmeister spricht deutlich tiefer als sonst, krächzt ein wenig. Hamilton klärt auf: «Ich bin jetzt gerade ziemlich erkältet, wie man hört, aber insgesamt habe ich viel dafür getan, gut in diese Saison zu starten.»
Am ersten Vormittag des letzten Tests in Bahrain saß Hamilton noch nicht im Auto, fuhr aber bereits beim Shakedown in Barcelona und beim ersten Bahrain-Test in der Vorwoche (und ist am Nachmittag dran). Der Brite: «Mit dem Auto sind wir ziemlich gut gestartet. Und es ist eine spannende Phase, weil alles neu ist und wie viele Dinge während des Arbeitsprozesses lernen. Ich konnte dieses Auto in den letzten zehn, acht Monaten im Simulator mit entwickeln. Ein bisschen von meiner DNA steckt in diesem Auto, also fühle ich mich damit mehr verbunden.»
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Hamilton: «Mein Glaube an dieses Team ist nicht erschüttert» Auch trotz der enttäuschenden Premierensaison – oder vielleicht auch gerade deswegen? – scheint es, als wären Hamilton und Ferrari fester zusammengewachsen. Hamilton: «Mein Glaube an dieses Team ist nicht erschüttert. Ich glaube 100 Prozent an das Team und ihre Fähigkeiten. Deswegen habe ich auch einen langfristigen Vertrag unterschrieben, weil ich wusste, dass es ein Prozess ist und nicht über Nacht passiert. Wir haben viel aus dem letzten Jahr gelernt, wir haben Dinge verändert und alle wollen stets Dinge besser machen. Wir arbeiten besser zusammen denn je.»
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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