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Marc Surer: Warum die alten Formel-1-Fahrer mehr Probleme haben werden

Im Rahmen einer Spezialausgabe von «Sport und Talk» auf ServusTV sprach F1-Experte Marc Surer über die neuen Formel-1-Regeln und auch über die Neulinge Audi und Cadillac.

Im Artikel erwähnt

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Am Montagabend gab’s auf ServusTV eine Sondersendung «Sport und Talk» – nicht wie gewohnt aus dem Hangar-7, sondern ausnahmsweise aus dem Schweizer Verkehrshaus in Luzern. Mit dabei war auch TV-Experte Marc Surer (74). Das neue Regelwerk der Formel 1 mit Aufladen sieht er relativ kritisch. «Ich glaube, das ist die größte Herausforderung. Es ist wahrscheinlich unmöglich, auf einigen Strecke Energie wieder zurückgewinnen.» Aber notfalls könne der Automobil-Weltverband handeln: «Da kann die FIA eingreifen und sagen, dass man auf gewissen Pisten nicht alles zurückgewinnen muss. Die FIA ist da gefordert, einzugreifen, damit es nicht peinlich wird.»

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Surer weiß: «Wenn man Motor und Batterie zusammenrechnet, haben die Fahrer jetzt mehr als 1000 PS. Die Fahrer haben ein Problem – du musst halt den Turbo dann auch in Schwung bringen.» Surer glaubt: «Wir werden sehr unberechenbare Rennen sehen! Es kann schon sein, dass einer eine leere Batterie hat, aber er gewinnt das Rennen. Oder ein Fahrer überholt und hat auf der nächsten Geraden dann keine Energie mehr. Wahrscheinlich haben wir ganz interessante Rennen zu kommentieren, aber das dann zu erklären wird die Aufgabe sein», sagt er mit einem Lachen.

2026 sind nicht nur zehn, sondern gleich elf Teams dabei. Cadillac ist komplett neu dabei, Audi ist als Motorenhersteller eingestiegen und hat das Schweizer Sauber-Team übernommen. Surer: «Audi traue ich viel zu! Sie hatten kleine Probleme, aber jetzt läuft das Auto schon ansprechend. Die werden noch nicht gewinnen – aber nach vorne kommen.»

Und zum US-Neuling: «Alles, was nicht der letzte Platz ist, ist bei Cadillac gut! Ich denke aber, dass die sehr schnelle Fortschritte machen werden.» Surer gibt zu bedenken: «Die Formel 1 ist auch sehr komplex, zum Beispiel wenn man drei Rennen hintereinander hat. Dann kommt es auch auf die Logistik an, was die neuen Teile betritt. Aber sie haben eine gute Einstellung.»

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Der Schweizer glaubt wegen des neuen Reglements: «Die Formel ist jetzt für die jungen Fahrer gut, die noch nicht so verdorben sind mit spätem Bremsen. Je mehr man aufladen kann, desto schneller ist man dann auf der nächsten Geraden. Ich glaube, die alten Fahrer werden mehr Probleme haben.»

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