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Eine Perle der Superbike-WM: Was man über Portimão wissen muss
Der Phillip-Island-Test wurde von Nicolò Bulega dominiert, stark präsentierte sich auch Ducati-Markenkollege Sam Lowes vom Kundenteam MarcVDS. Der Engländer ist für den Superbike-Auftakt optimistisch.
Nach dem
Auf Platz 2 folgt mit Sam Lowes ebenfalls ein Ducati-Pilot. Für den Familienvater war es der erste richtige Test mit der neuen V4R. «Am Nachmittag lief es gut, richtig gut. Ich bin super zufrieden mit dem, was wir erreicht haben», sagte der Engländer am Dienstagnachmittag im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wir haben zuerst viel mit dem härteren Reifen gearbeitet, um am Ende zwei Versuche mit der weichen Variante zu fahren. Der Rückstand ist zwar immens, dennoch haben wir Fortschritte gemacht und sind näher gekommen, was positiv ist. Mit dem Rennreifen war meine beste Zeit eine 1:29,6 min.»
Probleme mit der Haltbarkeit der Reifen scheint es in diesem Jahr nicht zu geben. «Ich fuhr mit einem härteren Hinterreifen insgesamt 23 Runden. Wir haben uns mit dieser Thematik intensiv beschäftigt. Es gibt nur zwei Varianten, also haben wir diesen Punkt abgehakt», betonte Lowes. «Den Test haben wir mit den Daten vom alten Motorrad begonnen und haben uns anschließend nach und nach herangetastet. Wir suchen noch nach der besten Lösung und werden uns am Freitag noch etwas mit der Abstimmung beschäftigen. Phillip Island ist für Ducati eine der besten Pisten, also mache ich mir da keine großen Sorgen.»
Der 35-Jährige stand im vergangenen Jahr in fünf Rennen auf dem Podium, ein Sieg fehlt ihm aber noch. Für Phillip Island sieht Lowes dafür wenig Chancen. «Nicolò ist schneller, das ist Fakt, und unter normalen Bedingungen sollte er alle drei Rennen gewinnen», winkte Lowes ab. «Wir werden sehen, vielleicht läuft es am Wochenende auch anders. Ich gehe davon aus, dass wir dichter dran sind, als es die Zeitenliste aussagt.»
Welche Konkurrenten hat Lowes für den Saisonauftakt noch auf der Liste? «Bassani macht einen schnellen Eindruck, er ist nur am letzten Tag etwas zurückgefallen. Montella war ebenfalls schnell unterwegs. Baldassarri fuhr auch einen guten Test, ihm fehlt vielleicht noch etwas die Erfahrung», zählte der MarcVDS-Pilot auf. «Aber Bassani war beim Test wirklich stark. Insgesamt denke ich, wird es recht eng zugehen. Es wird auch auf die Reifen und die Bedingungen ankommen, dadurch kann sich viel ändern.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:28,630 min
2.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:29,296
+ 0,666 sec
3.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:29,328
+ 0,698
4.
Yari Montella (I)
Ducati
1:29,351
+ 0,721
5.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:29,373
+ 0,743
6.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:29,575
+ 0,945
7.
Miguel Oliveira (P)
BMW
1:29,676
+ 1,046
8.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:29,769
+ 1,139
9.
Xavier Vierge (E)
Yamaha
1:29,812
+ 1,182
10.
Garrett Gerloff (USA)
Kawasaki
1:29,823
+ 1,193
11.
Alvaro Bautista (E)
Ducati
1:29,861
+ 1,231
12.
Danilo Petrucci (I)
BMW
1:29,906
+ 1,276
13.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:29,957
+ 1,327
14.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:29,969
+ 1,339
15.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:30,110
+ 1,480
16.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:30,205
+ 1,575
17.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:30,269
+ 1,639
18.
Ryan Vickers (GB)
Honda
1:30,446
+ 1,816
19.
Jake Dixon (GB)
Honda
1:30,492
+ 1,862
20.
Tetsuta Nagashima (J)
Honda
1:30,513
+ 1,883
21.
Bahattin Sofuoglu (TR)
Yamaha
1:30,740
+ 2,110
22.
Mattia Rato (I)
Yamaha
1:31,972
+ 3,342
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