Mathias Lauda zum Australien-GP: «Mercedes erhielt Sieg fast geschenkt»
In der TV-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ von ServusTV wurde in einer Expertenrunde über die Vorkommnisse im Rahmen des Formel-1-Saisonstarts von Melbourne diskutiert.
Im Rahmen der ServusTV-Live-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am Salzburger Flughafen war am in einer gut besetzten Expertenrunde das Hauptthema – der turbulente Saisonauftakt in Australien mit der neuen Rennwagen-Generation. Mit dabei waren die drei Formel-1-Kenner und Rennfahrer Mathias Lauda, Christian Danner und Philipp Eng.
Zum Mercedes-Doppelsieg mit George Russell und Kimi Antonelli im Albert-Park von Melbourne und zum Rennverlauf sagt Ex-DTM-Ass Mathias Lauda: „Wenn ich ehrlich bin, dann muss man das Rennen in zwei Teile einteilen. Der erste Teil war spannend. Zu Beginn wurde da munter überholt. Am Ende war es nicht mehr so spannend.»
Zur Lage bei Mercedes erklärt Lauda: „Das Auto ist einfach besser als die Rennwagen der Gegner – Chassis und Motor, das funktioniert einfach im Einklang. Die Starts von Russell und Antonelli waren nicht gut, ich glaube, da hat es an Batterieleistung gefehlt. Aber das Auto liegt offensichtlich hervorragend, die haben jetzt schon einen riesigen Vorsprung. Es wird nicht einfach für die Konkurrenz, diesen Rückstand wettzumachen.»
«Ferrari hätte es wie Mercedes machen sollen»
Zu Ferrari meint der Sohn der Rennwagenlegende Niki Lauda: „Bei den Tests waren die extrem gut. Ich hatte vor dem Rennen vorhergesagt – die Ferrari sind nach der ersten Kurve auf Platz 1, so war es dann auch, weil die schon in Bahrain richtige Raketenstarts gezeigt hatten. Da ist das Qualifying dann nicht mehr so wichtig.“
Zur Renn-Strategie bei den Italienern rügt Lauda jedoch: „Bei Mercedes hat der harte Reifen gehalten bis zum Ende. Ferrari hätte strategisch wie Mercedes vorgehen oder die Taktik wenigstens teilen sollen, um alle Eventualitäten abzudecken. Der Sieg von Mercedes war so gesehen fast geschenkt!“
Für die kommenden Rennen meint der 45-jährige Lauda: «Egal, auf welcher Art Strecke derzeit gefahren wird, Mercedes ist Favorit.»
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