Max Verstappen nach Ausfall im China-GP: «Das ist das grösste Problem»
Max Verstappen fiel auch im China-GP beim Start zurück, kämpfte sich aber bis auf die 7. Position zurück – nur um am Ende auszufallen. Hinterher sprach er über die Sorgen des Red Bull Racing Teams.
Bereits im ersten China-Training wusste Max Verstappen, dass das Wochenende auf dem Shanghai International Circuit ein Kampf werden würde. Der Red Bull Racing-Star kam nicht über den achten Platz hinaus, ganze 1,8 sec trennten ihn von der FP1-Bestzeit von George Russell.
Im Sprint-Qualifying und im Mini-Rennen selbst bestätigte sich, was zu befürchten war: Verstappen kämpfte auf verlorenem Posten. Er schaffte es zwar, nach einem schlechten Start von Position 8 eine Aufholjagd zu zeigen. Als Neunter verpasste er aber die Punkte im knapp 100 km langen Rennen. Das Red Bull Racing Team setzte danach alles daran, das Auto fürs GP-Qualifying zu verbessern.
Allerdings blieben alle Bemühungen vergeblich, mehr als der achte Startplatz war nicht möglich. Und auch im GP kam er schlecht weg und fiel weit zurück. Verstappen kämpfte sich wieder nach vorne und war auf Position 7 unterwegs, als die Elektronik streikte und ihn an die Box zwang, wo er seinen RB22 abstellen musste.
«Das war ein Problem mit der Kühlung des ERS», berichtete er hinterher, «deshalb musste ich das Auto abstellen.» Und der vierfache Champion seufzte: «In dieser Woche lief es besonders schlecht. Es würde schon helfen, wenn ich einen normalen Start hätte. Jedes Mal falle ich zurück, aber dann gibt es da auch noch den Reifenabbau, der sehr hoch ist. Unsere Reifen körnen stark, wahrscheinlich haben wir damit mehr zu kämpfen als die anderen. Das ist derzeit das grösste Problem.»
«Es ist nicht einfach, man sieht das in der ganzen Startaufstellung, einige konnten das Rennen nicht einmal in Angriff nehmen. Es ist alles sehr, sehr kompliziert. Aber ich weiss, dass das Team nichts unversucht lässt. Sie geben ihr Bestes, und das ist das Schmerzhafte daran. Denn ich weiss, dass sie das schaffen können. Aber derzeit sind wir nicht da, wo wir sein sollen. Wir haben mehr Probleme als erwartet und auch die Fahrzeugbalance ist nicht mal annähernd so, wie wir sie gerne haben würden. Ich hoffe, dass wir die Pause nach Japan nutzen können, um Fortschritte zu machen», ergänzte der 71-fache GP-Sieger gewohnt trocken.
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