Keiner der aktuellen GP-Stars sammelte mehr Formel-1-Führungsrunden in Monaco als Lewis Hamilton. Der Mercedes-Überflieger hofft in seiner Wahlheimat auf einen sechsten Doppelsieg der Silberpfeile.
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Ein Viertel des aktuellen Formel-1-Feldes konnte im berühmten Strassenrennen durch die Häuserschluchten von Monte Carlo schon Führungsrunden sammeln. Die meisten davon drehte WM-Leader Lewis Hamilton, der bereits 167 Rennrunden an der Spitze verbracht hatte. Bereits bei seinem GP-Debüt von 2007 lag der fünffache Champion fünf Runden lang in Führung. Im darauffolgenden Jahr feierte er seinen ersten Sieg im Fürstentum, wobei er 44 Umläufe auf der ersten Position verbrachte.
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2015 kamen auf dem Weg zum dritten Platz 64 weitere Runden an der Spitze dazu, ein verpatzter Boxenstopp verhinderte, dass der Silberpfeil-Pilot einen weiteren Sieg einfuhr. Diesen holte er im nächsten Jahr nach, dabei drehte er 54 weitere Führungsrunden. Neben Hamilton waren aus dem aktuellen GP-Feld auch Ferrari-Star Sebastian Vettel (121 Runden), Alfa Romeo-Urgestein Kimi Räikkönen (118), Renault-Neuzugang Daniel Ricciardo (102) und Robert Kubica (10) schon Monaco-Spitzenreiter. Sollten Hamilton und sein Teamkollege Valtteri Bottas auch in Monte Carlo einen Doppelsieg einfahren, würde die Sternmarke einen neuen Rekord aufstellen, denn es wäre die sechste Zielankunft auf den ersten beiden Plätzen in Folge – das hat noch keiner geschafft. Ferrari kam 1952 und 2002 auf fünf aufeinanderfolgende Doppelsiegen in Folge, dieses Kunststück gelang Mercedes auch bereits 2014.
Einen Meilenstein stellt das Rennen im Fürstentum auch für Kimi Räikkönen dar. Der Weltmeister von 2007, dessen Karriere 2001 mit dem Australien-GP begann, bestreitet sein 300. GP-Wochenende. Drei Mal konnte er seither nicht ins Rennen starten: 2001 war es die Kraftübertragung in seinem Sauber, die schlappmachte. 2005 konnte er als Michelin-Fahrer nicht am Indianapolis-Rennen teilnehmen und 2017 war es ein Ferrari-Motorenproblem, das den Start verhinderte.
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