WM-Leader Maria Herrera: Der Gegenwind wird stärker
Mit einem Sieg und einem dritten Platz war Maria Herrera auf dem Balaton Circuit einmal mehr die erfolgreichste Teilnehmerin. Der Gegenwind in der WorldWCR 2026 nimmt für die Weltmeisterin aber zu.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In der Women's Circuit Racing World Championship – kurz WorldWCR – ist Maria Herrera ist die Teilnehmerin mit der größten Erfahrung. Die 29-Jährige fährt seit ihrer Kindheit Motorrad und startete bereits in den WM-Kategorien Moto3 sowie Supersport-WM 300 und Supersport-WM, bevor sie seit 2024 in die Frauen-Weltmeisterschaft einstieg. Mit dem Titelgewinn 2025 und insgesamt 15 Siegen aus 30 Starts ist sie zudem die erfolgreichste Pilotin. Es hat einen Grund, warum Herrera die Favoritin in der WorldWCR 2026 ist.
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Die Siege werden der aus Toledo bei Valencia stammenden Spanierin aber keineswegs geschenkt. Am vergangenen Wochenende auf dem Balaton Circuit musste sich Herrera nach dem Sieg am Samstag im zweiten Lauf mit Paola Ramos und Beatriz Neila erstmals zwei Gegnerinnen beigen – und wenige Kurven vor der Ziellinie lag sie sogar hinter der erstaunlichen Thailänderin Muklada Sarapuech nur auf der vierten Position! «Ich hatte nicht erwartet, dass wir eine neue Konkurrentin in unserer Gruppe haben würden», zeigte sich Herrera im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Mitarbeiter Sebastian Fränzschky überrascht. «Sie wirkte etwas nervös und weil ich zu den beiden vorn einen größeren Abstand hatte, wartete ich bis zur letzten Runde ab. Der Platz auf dem Podium war wichtiger, als möglicherweise zu stürzen.»
Maria Herrera wurde viermal im zweiten Rennen besiegt Seltsam: Herrera holte ihre vier Siege in dieser Saison immer im ersten Rennen, wohingegen die zweite Läufe an ihre Landsfrauen Paola Ramos (Portimao, Balaton) und Beatriz Neila (Assen) gingen.
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«Das ist normal. Die anderen verstehen nach dem ersten Lauf die Rennstrecke besser und ich selbst möchte manchmal im zweiten Rennen weniger Risiko eingehen», erklärte die Giansanti-Racing-Pilotin. «Definitiv muss ich mich aber im Sonntagsrennen steigern, denn in diesem Jahr sind die Rennen umkämpfter als bisher. Wenn zu Beginn der zweiten Saisonhälfte mein Finger verheilt ist, werden wir in Misano und danach stärker sein.»
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In der Gesamtwertung führt Herrera mit 131 Punkten deutlich vor Neila (117 P.) und Ramos (86 9.).
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