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Norris nach Australien-Pole: Angst vor Verstappen
​Der Engländer Lando Norris hat am ersten GP-Wochenende 2025 die Pole-Position erobert. Der 25-jährige McLaren-Pilot ist sichtlich happy: «Das Auto lag wie auf Schienen, nicht übel zum Beginn der Saison.»
Formel 1
Im Artikel erwähnt


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Das lief wie am Schnürchen für Lando Norris beim Abschlusstraining zum Grossen Preis von Australien in Melbourne: Pole-Position für den WM-Auftakt 2025, seine zehnte in der Königsklasse, seine erste auf dem Albert Park Circuit. Für McLaren ist dies die 165. Pole in der Formel 1 und die elfte in Australien (die erste seit Hamilton 2012).
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Der 25-jährige Norris sagt über seine Quali: "Danke ans ganze Team, das Auto lag wie auf Schienen. Das ist kein übler Start in die Saison." "Der perfekte Saisonstart für McLaren und mich. Aber jetzt mal halblang, Punkte gibt es erst am Sonntag. Und wir alle wissen, dass es dann wohl regnen wird." "Das Auto ist extrem gut, aber es war nicht einfach, eine perfekte Runde zusammenzusetzen. Im ersten Lauf rutschte ich von der Bahn, also wusste ich – beim zweiten Schuss alles sitzen. Da war schon Druck auf dem Kessel." "Das war ein hartes Stück Arbeit. Auf dieser Bahn musst du Einiges riskieren, aber dabei besteht immer die Gefahr, dass du übertreibst. Du musst eine gute Balance finden aus Risiko und Vorsicht. In meiner ersten Runde habe ich zu viel aufs Spiel gesetzt, das hat meine Aufgabe nicht eben einfacher gemacht. Aber dann gelang mir ein solider zweiter Versuch. Damit bin ich sehr zufrieden." "Wir wissen, dass wir einen schnellen Wagen haben, das hat sich heute bestätigt. Aber morgen kann das alles anders aussehen, auf nasser Bahn. Jeder weiss, wie schnell Max im Regen ist, also lasse ich das mal alles auf mich zukommen." Norris muss aufpassen: Nur drei Mal in den vergangenen elf Jahren ist der spätere Australien-GP-Sieger von der Pole-Position losgefahren, zuletzt waren das Charles Leclerc 2022 und Max Verstappen 2023. Norris: "Wir nehmen nichts als selbstverständlich. Wir hatten gute Dauerläufe, schon bei den Wintertests in Bahrain, hier am Freitag und auch hier im vergangenen Jahr, obschon wir damals nicht das schnellste Auto hatten. Ich sehe dem Rennen aus dieser Hinsicht entspannt entgegen, aber die Bahn hier ist wie eine Schlange, und besonders wenn sie nass ist, kann die ratz-ratz zuschnappen. Ich muss auf der Hut sein."
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So lief das Abschlusstraining
Die erste Quali der Formel-1-Saison 2025 begann bei 32 Grad Luft- und 39 Grad Pistentemperatur, dunkle Wolken bauten sich auf (am Sonntag wird es wohl regnen). Sofort viele Autos auf der Bahn, die Fahrer wollten endlich herausfinden, wo sie wirklich stehen. Nur die Mercedes-Fahrer Russell und Antonelli zunächst mit mittelharten Pirelli-Reifen, alle anderen auf weich. Mercedes mit dem Versuch, Q2 ohne einen Satz weicher Walzen zu erreichen. Oliver Bearman erneut mit Sorgen – der Haas-Fahrer, mit Unfällen im ersten und dritten Training, der britische Teenager meldete sich am Funk, um einen Getriebedefekt zu melden. Sein Auto verschwand in der Box. Lando Norris zeigte, wozu McLaren fähig ist – vier Zehntel schneller als Charles Leclerc im Ferrari. Piastri dann knapp hinter Norris Zweiter. Aber dann kam Verstappen: Nur 15 Tausendstel langsamer als Norris, Zweitschnellster, der Red Bull Racing-Rennwagen sichtlich besser auf der Strasse liegend als am Freitag. Russell mit mittelharten Reifen auf P4, Antonelli hingegen tauchte an die Box, um weiche Pirelli abzuholen. Fernando Alonso im Aston Martin scheinbar aus dem Nichts auf Rang 5, das war eine Überraschung nach eher mässigen Leistungen in den freien Trainings. Wo war Hamilton? Auf P7, vier Zehntel hinter Leclerc. Red Bull Racing-Neuling Liam Lawson nach Ausflug durch den Kies nur 17., in Gefahr, in Q1 rauszufliegen. Apropos Neulinge: Kimi Antonelli im Mercedes auf Rang 14, trotz weicher Reifen, nach kleinem Fehler in den schnellen S-Kurven. Sein Mercedes zog einen Funkenhagel hinter sich her, da streifte etwas am Boden. Problem für Mercedes: Die Autos schon jetzt unter Parc fermé-Bedingungen, also darf zum Beispiel die Bodenfreiheit nicht verstellt werden. Mercedes meldete später – Unterboden defekt. Als Q1 zu Ende ging, hatten diese Fahrer Feierabend: Antonelli (16.), Hülkenberg, Lawson, Ocon und Bearman. Top-Ten: Norris, Russell, Verstappen, Leclerc, Piastri, Hamilton, Tsunoda, Albon, Alonso und Doohan. In Q2 setzte Weltmeister Max Verstappen eine erste Duftmarke, vor Leclerc und Hamilton in den Ferrari. Max hatte sich in Q1 beklagt, dass die weichen C5-Reifen von Pirelli keine volle Runde lang halten. Russell reihte sich hinter Verstappen ein, welche Antwort würde das McLaren-Duo haben? Norris zwei Zehntel vor Verstappen, dann aber der in Melbourne geborene Piastri 88 Tausendstel vor Norris – wow! Fernando Alonso ratterte über einen Randstein, das roch nach einer Beschädigung am Unterboden. Das Gleiche passierte auch Carlos Sainz, an der gleichen Stelle des schnellen Albert Park Circuit (viertschnellste Formel-1-Rennstrecke). Ferrari kämpfte mit überhitzenden Hinterreifen, Hamilton rückte immer näher an Leclerc heran. Hamilton dann mit einem Dreher kurz vor dem Ende von Q2. Die wegen des Champions gezeigte gelbe Flagge ruinierte einige schnelle Runden anderer Fahrer. Nach Q2 mussten aufhören: Hadjar als bester Neuling (11.), Alonso, Stroll, Doohan und Bortoleto. Top-Ten und damit in Q3: Norris, Piastri, Verstappen, Russell, Leclerc, Hamilton, Sainz, Tsunoda, Albon und Gasly. Williams in Melbourne erstmals seit 2005 mit zwei Autos in den Top-Ten, damals waren Nick Heidfeld und Mark Webber am Lenkrad. Im letzten Quali-Segment dann Piastri mit seinem ersten Reifensatz am Ende seiner Runde kurz im Gras, daher keine Top-Zeit. Und Norris war am Ausgang von Kurve 6 kurz neben der Bahn, daher Runde gestrichen. Kein guter Anfang für McLaren. Reihenfolge mit dem ersten Reifensatz – Verstappen, 24 Tausendstelsekunden vor Russell, Leclerc, Piastri, Hamilton nur auf P6. In den letzten zwei Minuten ging es um die Wurst: Norris 84 Tausendstel vor Piastri, kollektives Aufstöhnen auf den Tribünen, Max Verstappen auf P3 vor George Russell. Schlappe für Ferrari – Leclerc nur Siebter, Hamilton Achter.
Qualifying, Melbourne 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:15,096 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:15,180 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:15,481 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:15,546 05. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:15,670 06. Alex Albon (T), Williams, 1:15,737 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,755 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:15,973 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,980 10. Carlos Sainz (E), Williams, 1:16,082 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:16,175 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:16,453 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:16,483 14. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:16,862 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:17,520 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:16,525 17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,579 18. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:17,094 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:17,147 20. Oliver Bearman (GB), Haas, ohne Zeit
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