Oscar Piastri: McLaren-Stallorder mit Norris «machte uns unnötig Kopfweh»
Die so genannte Papaya-Regel gab 2025 viel zu reden: ein Verhaltens-Kodex für die McLaren-Fahrer Lando Norris und Oscar Piastri. Piastri findet: «Wir haben uns damit selber Kopfweh gemacht, ohne Not.»
Vor kurzem hat McLaren-Teamchef Andrea Stella über seine beiden Fahrer Lando Norris (Weltmeister 2025) und Oscar Piastri (WM-Dritter 2025 hinter Max Verstappen) das hier gesagt: «Was dem Umgang mit den Fahrern angeht, so setzen wir auf Kontinuität. Das bedeutet, dass wir den Rennsport genauso angehen wie in den letzten zwei Jahren, also mit grösstmöglicher Fairness für beide Fahrer. Darüber haben wir in der Vergangenheit ausführlich gesprochen, und für uns ist das der Weg, den wir weiter beschreiten wollen. Das ist der McLaren-Weg.»
«Wir sind stolz darauf, was wir 2024 und 2025 erreicht haben, und ein erheblicher Teil unseres Stolzes geht darauf zurück, wie wir das geschafft haben – indem wir mit den Fahrern offen umgehen, verständlich und mit voller Unterstützung.»
Piastri: «Papaya-Regeln müssen gestrafft werden»
Das bedeutet: Die umstrittenen Papaya-Regeln haben für Lando Norris und Oscar Piastri weiter Bestand. Für Norris und Piastri bedeutet das so viel – hart fahren ist okay, sich in die Kiste rumpeln ist es nicht. Der Begriff bezieht sich auf die klassische Rennwagenfarbe von McLaren.
Bei einer Medienkonferenz im Rennwagenwerk von Woking sagt der neunfache GP-Sieger Piastri über die umstrittenen Verhaltensregeln: «Das wird ein wenig anders aussehen. Für mich ist es eine kluge Entscheidung, die Abläufe zu straffen. Wir haben uns letztes Jahr wahrscheinlich an manchen Stellen selbst unnötige Kopfschmerzen bereitet.»
«Als allgemeines Prinzip und als Herangehensweise an den Rennsport bringt das zwar viele positive Aspekte mit sich. Es geht aber darum, wie wir das verfeinern können, um nur die positiven Effekte beizubehalten. Gleichzeitig wird ist da oft mehr daraus gemacht worden, als tatsächlich passiert ist.»
«Es gibt viele hypothetische Szenarien und viele Leute, die sich Gedanken machen, ohne die genauen internen Abläufe bei uns zu kennen. Vieles erscheint anders, als es in Wirklichkeit ist. Sicherlich wird es dieses Jahr Anpassungen geben, aber es ist ziemlich klar, dass wir weiterhin Rennen fahren wollen zum Wohle des Teams.»
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