Der Japaner Yuki Tsunoda hat sein erstes Formel-1-Wochenende für Red Bull Racing hinter sich, er wurde bei seinem Heimrennen in Suzuka Zwölfter. In Bahrain spricht er über seine schwierige Aufgabe.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Red Bull hat vor dem Grossen Preis von Japan die Fahrer getauscht: Yuki Tsunoda wurde von den Racing Bulls an die Seite von Max Verstappen bei Red Bull Racing geholt, der Neuseeländer Liam Lawson musste im Gegenzug von RBR zu den Racing Bulls wechseln.
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Die Denke bei Red Bull: Lawson soll sein angeschlagenes Selbstvertrauen wiederfinden, Tsunodo soll regelmässig punkten. Das mit den Punkten hat nicht geklappt: Yuki wurde vor seinem Heimpublikum in Suzuka (Japan) Zwölfter.
In Bahrain hat Tsunoda über das turbulente Wochenende von Suzuka gesprochen: "Gewiss, Druck gibt es in der Formel 1 immer, aber das erste Wochenende für Red Bull Racing gleich beim Heimauftritt zu absolvieren, das war schon ein wenig extrem. Von daher wird es in Bahrain einfacher, weil ruhiger." Tsunoda bestätigt: "Es ist im Rennwagen der Racing Bulls einfacher, ans Limit zu gelangen, als im Red Bull Racing RB21. Schwer zu sagen, wann ich in der Lage sein werde, dass ich das Handling des RB21 komfortabel finde. Grundsätzlich komme ich mit einer Balance zurecht, welche die meisten Fahrer schwierig finden würden." "Max hatte für Suzuka im Simulator eine Grundabstimmung erarbeitet, mit der er sich wohlfühlte. Ich arbeitete dann in eine extremere Richtung am GP-Wochenende, das hat nicht funktioniert. Max hatte dabei das Set-up so gewählt, dass er mehr Vertrauen ins Heck fassen kann. Ich spürte mit seiner Abstimmung schon im Simulator, wie knifflig das ist. Es ist für mich unfassbar, wie er mit solch einer Abstimmung klarkommen kann." "Ich schätze, dass ich das Fahrverhalten des RB21 so hinbekomme, dass ich das gleiche gute Gefühl erhalte wie zuvor im Renner der Racing Bulls. Aber das muss nicht bedeuten, dass ich dann einen schnellen Wagen habe. Ich muss mich mehr in die Arbeit reinknien, um ein Set-up zu finden, das Speed mit gutem Gefühl verbindet." "Im Moment fühlt sich die Arbeit mit dem RB21 noch ein wenig an wie die Chemie-Stunde früher: Du hast sehr viele Zutaten vor dir, und manchmal kann die Mischung passen, manchmal kann es schiefgehen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22:06,983 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +1,423 sec 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +2,129 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +16,097 05. George Russell (GB), Mercedes, +17,362 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +18,671 07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +29,182 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +37,134 09. Alex Albon (T), Williams, +40,367 10. Oliver Bearman (GB), Haas, + 54,529 11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +57,333 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +58,401 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:02,122 min 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1:14,129 15. Jack Doohan (AUS), Alpine, +1:21,314 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1:21,957 17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:22,734 18. Esteban Ocon (F), Haas, +1:23,438 19. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:23,897 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
WM-Stand (nach 3 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints) Fahrer 01. Norris 62 Punkte 02. Verstappen 61 03. Piastri 49 04. Russell 45 05. Antonelli 30 06. Leclerc 20 07. Albon 18 08. Hamilton 15 09. Ocon 10 08. Stroll 10 11. Hülkenberg 6 12. Bearman 5 13. Hadjar 4 14. Tsunoda 3 15. Sainz 1 16. Gasly 0 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 111 Punkte 02. Mercedes 75 03. Red Bull Racing 61 04. Ferrari 35 05. Williams 19 06. Haas 15 07. Aston Martin 10 08. Racing Bulls 7 09. Sauber 6 10. Alpine 0
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