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Indy 500: Crash-Opfer James Hinchliffe darf starten

James Hinchcliffe, der sich beim chaotischen Grand Prix von Indianapolis verletzt hatte, darf beim legendären Indy 500 mitmischen. Die Ärzte gaben grünes Licht für den Start des Kanadiers.

Lewis Franck

Von

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Das Debüt des Indy-GP war für James Hinchcliffe schon in Runde 56 zu Ende: Der Kanadier wurde am Helm getroffen und daraufhin im Methodist Krankenhaus in Indianapolis behandelt. Nach einer Computer-Tomografie seines Kopfes und Nackens wurde der Andretti-Pilot wieder entlassen. Er hatte sich eine Gehirnerschütterung zugezogen.

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"Am Montag fühlte ich mich wieder zu 100 Prozent fit", erklärte Hinchcliffe, bevor er wieder ins Cockpit seines Dallara/Honda steigen durfte. "Wir wussten, dass wir uns genug Zeit geben mussten und sicher gehen mussten, dass alles wieder in Ordnung ist. Am Dienstag habe ich dann wieder mein Fitness-Training aufnehmen dürfen und ich ging es langsam an, um sicher zu sein, dass mein Kopf auch bei höherem Puls keine Probleme macht. Am Donnerstag simulierten wir dann die Belastung im Cockpit und alles lief wunderbar."

Der 27-Jährige berichtet: "Ich habe auch einige Reaktionstests absolviert und meine Ergebnisse entsprachen dem oberen Durchschnitt früherer Tests. Ich kam dann endlich wieder an die Strecke, um den IMPACT-Test zu absolvieren, und der war die grösste Hürde."

Hinchcliffe gesteht: "Es war hart, den anderen Piloten beim Fahren zuschauen zu müssen. Aber alles wird gut, ich freue mich schon, wieder ins Cockpit zu steigen und da rauszufahren." Kein Wunder: Hinchcliffe durfte zuschauen, wie der dreifache Indy 500-Sieger Helio Castroneves am fünften Vorbereitungstag für die 98. Austragung der legendären 500-Meilen-Hatz mit seiner Rundenzeit von 39,6186 Sekunden und 227,166 mph (365,32 km/h) der schnellste Fahrer des Monats war.

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