Alles sah nach einem spannenden Dreikampf um das Championat in der IRRC Superbike aus, doch beim Finale in Frohburg (14. & 15. September) wird mit dem Belgier Come Geenen einer der Titelanwärter fehlen.
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Viermal die volle Punkteanzahl für Come Geenen und David Datzer, zweimal für den Titelverteidiger Lukas Maurer. Die Superbike-Klasse der International Road Racing Championship (IRRC) entwickelte sich dieses Jahr zu einem epischen Dreikampf, der erst beim Finale in Frohburg entschieden werden wird. Allerdings wird nicht mehr ein Trio, sondern nur noch ein Duo den Titel unter sich ausmachen.
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Vor der fünften Veranstaltung der IRRC in Horice wies Geenen einen komfortablen Vorsprung von 18 Zählern auf Maurer bzw. 23 auf Datzer auf. Der 33-jährig BMW-Pilot aus Belgien war drauf und dran seinen deutschsprachigen Konkurrenten aus der Schweiz (Maurer) und Deutschland (Datzer) den Titel vor der Nase wegzuschnappen, doch dann schlug das Pendel zu seinen Ungunsten aus. Im ersten Rennen auf der tschechischen Naturrennstrecke sah Geenen keine Zielflagge. "Mir ist in Lauf 1 in der Hitze des Gefechts ein Fehler unterlaufen", verriet der Pechvogel gegenüber SPEEDWEEK.com. "Ich habe zu spät gebremst, bin gestürzt und gegen einen Metallposten geprallt. Dabei habe ich mir schwere Verletzungen zugezogen. Die Saison ist für mich definitiv vorbei."
Nach etwas mehr als eine Woche in einem tschechischen Spital konnte Geenen in seine Heimat verlegt werden. "So wie es aussieht sind die Operationen gut verlaufen. Momentan wird mein Becken allerdings noch von einem externen Fixateur stabilisiert, deshalb darf ich nur liegen oder bestenfalls sitzen. Mein Aufenthalt im Krankenhaus wird wohl noch einige Wochen dauern."
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Der Fahrer mit der Startnummer 100 wird das IRRC-Finale von der Ferne verfolgen. "Natürlich bin ich maßlos enttäuscht, dass ich nicht nach Frohburg kommen und bis zum Ende um den Titel kämpfen kann, aber so ist es nun einmal, man muss das Schicksal akzeptieren."
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