Valentin Perrone zu Kampf um Platz 3: «Hätte fast die Kontrolle verloren!»
KTM-Tech3-Pilot Valentin Perrone zeigte im Moto3-Rennen in Buriram eine beeindruckende Aufholjagd vom 14. Startplatz. Im Vierkampf um Platz 3 konnte er sich in der letzten Kurve durchsetzen.
Im Moto3-Rennen in Thailand lieferten sich Intact-Pilot David Almansa und Maximo Quiles (Aspar) ein packendes Duell um den Sieg. Am Ende trennten die beiden nur 0,003 sec. Die beiden waren in einer eigenen Liga unterwegs, im Ziel hatten sie fast zehn Sekunden Vorsprung auf ihre Verfolger.
Doch er Kampf um Platz 3 war nicht weniger spannend. KTM-Tech3-Pilot Valentin Perrone ging von Startplatz 14 ins Rennen und hatte sich nach nur neun Runden auf Position 5 nach vorne gekämpft. Der Argentinier fuhr die schnellste Rennrunde und etablierte sich in der Verfolgergruppe.
Kampf bis zur letzten Kurve
Im Finish lieferte sich Perrone mit Alvaro Carpe, Adrian Fernandez und Rookie Veda Pratama ein spannendes Duell um den letzten Podestplatz. Die Positionen zwischen dem dritten und sechsten Platz änderten sich in der Schlussphase ständig. Vier Runden vor Schluss fiel Perrone auf Platz 6 zurück, bevor er mit einem kühnen Doppelmanöver zwei Fahrer überholte und sich wieder an die Spitze der Gruppe setzte. In der letzten Runde ging Carpe wieder an ihm vorbei, danach wartete Perrone auf seine Gelegenheit für den Konter. In der letzten Kurve schlug er zu, presste sich innen an Carpe vorbei und überquerte die Ziellinie als Dritter.
«Insgesamt war es ein sehr positives Wochenende. Ich habe mich von Anfang an stark auf dem Motorrad gefühlt, aber leider musste ich aufgrund eines Sturzes im Qualifying weiter hinten starten. Das machte das Rennen komplizierter, aber wir blieben konzentriert und schafften eine großartige Aufholjagd», meinte Perrone nach dem Rennen.»
Valentin Perrone: «Die Gruppe war sehr aggressiv»
Zum Kampf in der vierköpfigen Verfolgergruppe meinte Perrone: «Es war ein harter Kampf um den letzten Platz auf dem Podium. Ich wusste, dass es schwierig werden würde, also versuchte ich, ruhig zu bleiben, aber gleichzeitig zu pushen, wenn es darauf ankam», erklärte der 18-Jährige. «Die Gruppe war sehr aggressiv und es gab viele Überholmanöver. Sogar die Fahrer hinter uns holten auf, sodass wir jede Runde kämpfen mussten. Ich habe mich darauf konzentriert, unter den ersten Vier zu bleiben, und in der letzten Kurve habe ich es einfach auf der Innenseite versucht – dabei hätte ich fast die Kontrolle verloren. Aber es hat sich gelohnt.»
Für Valentin Perrone ist es der dritte Podestplatz in seiner Moto3-Karriere. «Nach einem solchen Kampf auf Platz 3 zu landen, ist ein unglaubliches Gefühl. Wir haben viel aus diesem Rennen gelernt und aus dem Kampf mit einigen sehr starken Fahrern während des gesamten Wochenendes. Das ist ein großartiger Start in die Saison – darauf werden wir weiter aufbauen.»
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