Izan Guevara nach Platz 2: «Habe es vorgezogen, nicht im Kies zu landen!»
Moto2-Ass Izan Guevara beendete das Chaosrennen in Buriram auf Platz 2. Er kämpfte bis zur letzten Kurve mit Intact-Pilot Manuel Gonzalez um den Sieg. Weshalb es derzeit so gut läuft bei Guevara.
Izan Guevara blickt auf ein erfolgreiches Rennwochenende in Thailand zurück. Am Samstag sicherte sich der Pramac-Yamaha-Pilot im Qualifying Platz 2, für das Rennen am Sonntag hatte er somit eine gute Ausgangsposition.
Es folgte der Chaos-Grand-Prix. Nach dem Horrorcrash von David Alonso in der dritten Runde wurde das Rennen abgebrochen. Die Startpositionen für den Neustart basierten auf den Platzierungen nach Runde 3 – Guevara ging dieses Mal von Position 3 ins Rennen. Nach dem erneuten Rennabbruch blieb die Startaufstellung für den dritten Anlauf unverändert bzw. war diese gleich wie beim zweiten Versuch.
Guevara ließ sich von dem ganzen Trubel nicht aus der Ruhe bringen und führte den Großteil des Rennens über sieben Runden an, bis es in den letzten Runden zu einem spannenden Zweikampf mit Manuel Gonzalez kam – mit dem besseren Ende für den Intact-Piloten, der 0,099 Sekunden vor Guevara die Ziellinie querte.
Guevara bremste zu spät
«Ich bin überglücklich, auf dem Podium zu stehen. Ich habe bis zum Schluss um den Sieg gekämpft, aber ich habe es vorgezogen, mir den zweiten Platz zu sichern, anstatt zu riskieren und im Kies zu landen», war Guevara nach dem Rennen dennoch zufrieden. «Ich versuchte, Manu in der letzten Kurve zu überholen. Ich bremste dort aber spät und musste etwas weit gehen. Das nächste Mal muss ich etwas früher bremsen. Ich habe es aber versucht – das ist das Wichtigste!»
Guevara ist seit 2025 im damals neu gegründeten Team BLU CRU Pramac Yamaha. Der 21-Jährige hatte letztes Jahr mit seinem ersten Moto2-Sieg in Valencia ein bärenstarkes Saisonfinish. An diese Top-Leistung konnte er beim ersten Rennen 2026 anknüpfen. «Ich spüre die Unterstützung von BLU CRU, Yamaha und meinem Team, die unglaublich hart gearbeitet und einen fantastischen Job gemacht haben», betonte der Moto3-Weltmeister von 2022. «Ich fühle mich sehr wohl, und das ermöglicht es mir, mein volles Potenzial zu zeigen. Dies ist nur das erste Rennen, und in Brasilien werden wir alles tun, um die Arbeit der letzten Monate zu konsolidieren.»
Guevara: «Ich kenne jetzt das Motorrad besser»
Guevara war in Thailand der beste Boscoscuro-Pilot. Der Zweitbeste war Celestino Vietti, der Sechster wurde. Was macht Guevara derzeit anders? «Die Boscoscuro ist auf den Geraden und in den harten Bremszonen stark, dafür ist die Kalex in den Kurven einfacher zu fahren, denke ich», grübelte er. «Letztes Jahr habe ich viel mit Boscoscuro und meinem Team gearbeitet, um für mich das beste Setup zu erarbeiten. Ich kenne jetzt das Motorrad besser und ich fahre damit flüssig. Ich kann damit um den Sieg kämpfen.»
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