Redding: «Die Nationalität spielt keine Rolle»
Scott Redding könnte der nächste Brite in der MotoGP-WM werden. Aber der Moto2-Fahrer meint, die Hersteller schauen ohnehin nicht auf die Herkunft.
Moto2-Pilot Scott Redding hat seine MotoGP-Feuertaufe bereits hinter sich, der Brite durfte letzten Sommer in Mugello eine Ducati Desmosedici testen. Der anvisierte Aufstieg mit seinem MarcVDS-Team zerschlug sich aber, Redding bleibt ein weiteres Jahr in der 600-ccm-Viertakt-Einheitsklasse.
Mit Moto2-Pilot Bradley Smith und Superbike-Fahrer Michael Laverty stiessen aber dennoch zwei Briten in die Königsklasse vor, mit dem etablierten Cal Crutchlow sind es bereits drei. Wenn Redding auf 2014 aufsteigt, könnte die Anzahl Briten weiter ansteigen. "Ich denke, in der MotoGP ist die Nationalität nicht so wichtig", stellt der 20-Jährige gegenüber dem OTOR-Magazin fest. "In der Moto3 und Moto2 ist spanischer und italienischer Einfluss vorhanden, Fahrer aus diesen Ländern haben es einfacher."
Redding versichert, dass dies in der obersten Klasse anders ist. "Die Hersteller wollen einfach die besten Fahrer, die sie kriegen können, egal ob das Engländer, Spanier oder Niederländer sind."
Aufgrund der Körpergrösse und seines Gewichts bringt Redding die Voraussetzungen für einen Bändiger eines 260-PS-Motorrads mit. "Jetzt konzentriere ich mich auf die kommende Moto2-Saison. Danach schauen wir, was kommt."
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