Daniel Holgado: In der letzten Kurve Platz 2 vergeben
Ein Rutscher in der letzten Kurve, und Motegi-Lokalmatador Ayumu Sasaki schnappte Daniel Holgado den zweiten Platz weg – um die Winzigkeit von 56 Tausendstel Sekunden.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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An der Spitze der WM-Tabelle, punktegleich mit Landsmann Jaume Masia, reiste Daniel Holgado vom Team Red Bull KTM Tech3 zum Grad Prix von Japan an. Als Sechster qualifizierte sich der 18-jährige Spanier für die zweite Startreihe, übernahm aber in der Startkurve schon den zweiten Platz hinter Markenkollege Deniz Öncü.
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Nach wenigen Runden wurde er zuerst von Lokalmatador Ayumu Sasaki und dann von WM-Rivale Masia überholt. Diese Vierergruppe blieb zunächst beisammen und kämpfte bei wechselnder Reihenfolge um jeden Zentimeter, dann konnte sich Masia absetzen. Sieben Runden vor Schluss stürzte Öncü, nun kämpften Sasaki und Holgado bis in die letzte Runde um Platz 2. Am Ende der Gegengerade konnte Holgado auf der Innenlinie überholen, doch ein Rutscher in der Zielkurve nutzte Sasaki sofort aus, um wieder vorbeizuschlüpfen und sich im Duell auf den letzten Metern den zweiten Platz hinter Sieger Masia zu schnappen.
"Ein weiteres verrücktes Moto3-Rennen", kommentierte Tech3-Teammanager Hervé Poncharal und analysierte gnadenlos: "Die drei Fahrer von Pierer Mobility, Daniel Holgado, Deniz Öncü (beide KTM, Red.) und Ayumu Sasaki (Husqvarna, Red.), haben sich gegenseitig beharkt und es Honda-Fahrer Jaume Masia ermöglicht, sich abzusetzen und dann zu gewinnen. Nach dem Österreich-GP ist es das zweite Mal in dieser Saison, dass Holgado wegen einigen Tausendsteln eine Position einbüsst."
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So stand Holgado in Motegi zwar auf dem Podest, doch weil seine WM-Rivalen Masia und Sasaki die Plätze 1 und 2 belegten, wurde er auf den dritten WM-Rang relegiert. Mit verbleibenden sechs Rennen ist die Moto3-Weltmeisterschaft noch völlig offen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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