Es war ein aufregendes Wochenende für Efren Vazquez. Er kämpfte um seine winzige WM-Chance, doch am Ende stand er mit einem Strafpunkt und 64 Punkten Rückstand da.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Im Rennen der Moto3-Klasse auf Phillip Island ging es wie gewohnt heiß her. Am Ende siegte Lokalmatador Jack Miller nur 0,029 sec vor WM-Leader Alex Márquez. Auch dahinter wurde mit harten Bandagen gekämpft. Mittendrin: Efren Vazquez und John McPhee aus dem Racing Team Germany.
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Vazquez, der seine kleine WM-Chance wahren wollte, schoss im Eifer des Gefechts VR46-Pilot Romano Fenati ab. Das wurde von der Rennkommission als unverantwortliche Fahrweise eingestuft und mit einem Strafpunkt geahndet. In der letzten Runde kamen sich auch die Teamkollegen McPhee und Vazquez ins Gehege. Vazquez beschwerte sich nach dem Rennen beim Schotten, dass er ihm die Siegchance geraubt hätte. Offiziell war davon nichts zu hören. "Wir sind auf den vierten Platz gefahren. Das ist das Wichtigste. Nicht so weit weg vom Podium. Jetzt geht’s nach Malaysia und wir werden in den letzten beiden Rennen weiterkämpfen", lautete der kurze Kommetar von Vazquez.
Vazquez beendete das Rennen vor McPhee auf Platz 4. Mit 64 Punkten Rückstand auf Alex Márquez hat der Spanier nun keine Chance mehr auf den Titel. In den folgenden zwei Rennen stehen nur mehr 50 Punkte auf dem Spiel.
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John McPhee erklärte nach Platz 5. "Ich bin sehr, sehr glücklich. Es war ein hartes Wochenende, etwas schwierig am Anfang. Mein Feeling im Rennen war gut. Der Rhythmus war schnell. Für mich waren es nun zwei starke Rennen am Ende der Saison. Nun folgen nochmal zwei und ich werde mein Bestes geben."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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