Luca Grünwald: «Brauche mehr Vertrauen zum Vorderrad»
Der Neuling aus dem Team Kiefer Racing konnte am ersten Tag beim Jerez-Test nur Rang 28 erreichen. Luca Grünwald erklärt, was für schnellere Runden noch fehlt.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
Weiterlesen
Werbung
Die erste komplette Saison in der Moto3-WM kommt für Luca Grünwald immer näher, in neun Tagen wird er das erste Training beim Saisonauftakt in Katar bestreiten. Am ersten Tag des abschliessenden dreitägigen Test in Jerez musste sich der Mühldorfer aber mit Rang 28 zufrieden geben, Grünwald büsste auf seiner Vorjahres-Kalex-KTM 2,792 sec auf die Bestzeit von Romano Fenati (KTM) ein.
Werbung
Werbung
"Wir sind ungefähr auf dem Speed vom letzten Tag des letzten Tests hier. Das wäre eigentlich ganz in Ordnung, da die Zeiten wegen des Windes deutlich langsamer waren. Wir haben viel probiert und jetzt mal einen Schritt gemacht. Wir haben eine wirklich spürbare Änderung gemacht, die mir beim Einlenken hilft. Wir haben dafür auch bei der Geometrie wieder was geändert. Das war jetzt besser, das konnte ich bei einigen Runden am Schluss des Tages feststellen. Das war das Positivste dieses Tages", meinte Grünwald. Der Neuzugang im Team Kiefer Racing erklärt, warum bei ihm die Rundenzeit nicht im Vordergrund stand: "Bei mir geht es im Moment drum, auf dem Motorrad genügend relaxt zu bleiben, genügend Vertrauen zu haben und dass ich die Zeiten, die ich jetzt fahre, locker fahren kann. Das wird jetzt immer besser. Letztes Mal war es noch ein wenig schwieriger, da konnte ich noch nicht sagen, ich kriege das ganz locker auf die Reihe. Das wird jetzt immer besser. Ich habe einfach noch kleine Probleme, dem Vorderrad zu 100 Prozent vertrauen zu können. Da haben wir jetzt wieder einen Schritt gemacht. Jetzt machen wir am Mittwoch damit weiter und schauen, dass wir eine ordentliche Zeit hinkriegen. Wir haben einen leichten Schritt gemacht, was das Gefühl zum Vorderrad angeht. Jetzt kämpfen wir noch ein bisschen mit dem Kurvenausgang, mir geht noch oft der Platz aus. Ich muss das Bike besser auf der Strecke halten können. Ich komme relativ weit raus. Dagegen haben wir für den Mittwoch aber schon eine ganz gute Idee. Da mache ich mir keinen Stress."
Grünwald führt auch seine bescheidenen Streckenkenntnisse in Jerez als eine der Ursachen für den Rückstand an. "Die Strecke erscheint mir auch noch immer ein wenig schwierig, viele Fahrer haben hier schon viele Tests und jedes Jahr das Rennen gehabt, ich bin jetzt erst das dritte Mal insgesamt da. Das ist auch ein Grund, warum ich noch ein wenig hinterher hänge. Wir werden einfach weiterhin unsere Sachen ausprobieren. Am Dienstag war ich auch praktisch durchgehend alleine auf der Strecke unterwegs", stellte der 19-Jährige nach dem ersten Tag mit den drei von der Moto2-Klasse getrennten Sessions fest.
Werbung
Werbung
Grünwald: "Es war sowieso wenig los auf der Strecke. Ich finde die getrennten Sessions aber nicht schlecht, so hast du deine Ruhe. Von der Einsatzzeit her riecht es eigentlich auch, du kommst drei Stunden zum Fahren. Vorher ist auch niemand sechs Stunden durchgefahren."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.