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Mahindra & Peugeot: Rückzug aus der Moto3-WM fix
Nach den blamablen Resultaten von 2017 ist das keine Überraschung: Mahindra und Peugeot beenden nach der Saison 2017 das Engagement in der Moto3-WM. Es bleiben nur zwei Hersteller übrig: Honda und KTM.
Moto3
Im Artikel erwähnt

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Für die SPEEDWEEK.com-Leser kommt die Neuigkeit nicht aus heiterem Himmel: Mahindra Racing wird sich nach der Saison 2017 aus der Moto3-WM zurückziehen.
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Der indische Mischkonzern mit 190.000 Beschäftigten ist 2011 mit Maschinen von Engines Engineering in die 125-ccm-Zweitakt-WM eingestiegen. Diese Bude hatte vorher schon für Loncin und Malaguti 125-ccm-Rennmaschinen gebaut, die nie konkurrenfähig waren. Später wurde diese italienische Firma mit 50 Mitarbeitern von Mahindra trotzdem aufgekauft. Mahindra beteiligte sich auch mit 51 Prozent am Scooter-Hersteller Peugeot Motocycles und ließ dann bei Suter Racing in der Schweiz für 2013 eine 250-ccm-Moto3-Einzylinder-Viertakt-Maschine bauen, nachdem sich das Motorrad von Engines Engineering 2012 als heftiger Flop erwiesen hatte. Mahindra Racing betrieb bis Ende 2015 ein eigenes Werksteam, übertrug es aber dann für drei Jahre Jorge Martinez. Suter baute dann auch die Maschinen für 2016, am 31. März 2016 endete der Entwicklungsauftrag.
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Mahindra und Peugeot feierten 2016 mit den baugleichen MGP3O-Maschinen im Vorjahr drei GP-Siege – zwei mit Pecco Bagnaia, einen mit John McPhee.
Aber besonders die Kundenteams waren unzufrieden, sie liefen in Scharen davon, denn der neue Technical Director Davide Borghesi produzierte in seinem neuen "Kompetenzzentrum" in Besozzo/Italien einen Flop nach dem andern. Zuletzt entpuppte sich beim Mugello-GP 2017 die neue Airbox als Reinfall. Das neue Getriebe wurde 2016 bei Nova in England in Auftrag gegeben – und dann als eigene Errungenschaft angepriesen.
Für 2017 konnten Mahindra und Peugeot nur dank des guten Willens von Honda und KTM in der Moto3-WM bleiben, denn es gab nur die zwei Werksteams und ein Kundenteams, insgesamt also sechs Fahrer, es sollten aber laut Reglement zehn bis zwölf sein. Mufaddal Choonia, schwergewichtiger CEO von Mahindra Racing, posaunte noch im Februar 2017 aus, man werde in diesem Jahr mehr Siege feiern als im Vorjahr. Dieser Plan ging freilich knapp daneben.
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Bisher kam 2017 in acht Rennen keines der sechs Motorräder in die Top-Ten. Die bedauernswerten Fahrer von Mahindra und Peugeot liegen in der WM-Tabelle auf den Rängen 24 (Kornfeil), 26 (Bezzecchi) und 27 (Dalle Porta); Arenas, Pagliani und Pulkkinen haben noch gar nicht gepunktet. Das deutsche Peugeot MC Saxoprint-Team muss sich jetzt nach neuem Material umsehen und tief in die Tasche greifen, denn bisher lieferte Peugeot die Bikes für beide Fahrer kostenlos. Dadurch sparte die Firma Prüstel GP rund 350.000 Euro pro Jahr. Bei KTM werden für zwei Fahrer rund 400. 000 bis 450.000 Euro fällig. Ob sich das Pull & Bear-Aspar-Team von Jorge Martinez nach dieser jämmerlichen Saison noch ein Moto3-Team leisten kann, ist offen. CIP-Mahindra-Teamchef Alain Bronec bekam das Material für 2017 kostenlos und dazu noch den talentierten Marco Bezzecchi als Fahrer mitgeliefert. Der Franzose will sich jetzt für 2018 Honda-Bikes besorgen.
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Die Mahindra Group, die 19 Milliarden US-Dollar im Jahr umsetzt, ist dank Ahnungslosigkeit und einer Reihe von Fehlentscheidungen im GP-Sport letztlich grandios gescheitert. Immerhin: Mahindra ist der erste indische Zweirad-Hersteller, der einen Grand Prix gewonnen hat. Auch wenn die Motorräder Indien nie gesehen haben. Mahindra hat insgesamt 13 Podestplätze errungen und in Misano 2016 den 100. GP-Start zelebriert. Mahindra wird sich künftig um Wettbewerbe bei Elektro-Rennen kümmern.
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