Das Team Ongetta Rivacold hat sich für die Saison 2016 den WM-Titel in der Moto3-Klasse zum Ziel gemacht. Nun testete der noch angeschlagene Niccolò Antonelli seine Honda in Jerez.
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2015 gelangen Niccolò Antonelli zwei Siege und zwei weitere Podestplätze in der Moto3-Klasse. Im Gesamtklassement belegte er den fünften Rang. 2016 soll er nun auf Titeljagd gehen. Doch nach einem Skiunfall, bei dem er sich erneut das Schlüsselbein brach, ist Antonelli noch nicht wieder topfit.
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Nun testete der Italiener mit der Honda des Ongetta Rivacold-Teams gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jules Danilo in Jerez. "Ich fühle mich besser, aber nach zwei oder drei Runden wird es schwierig, weil mir die Kraft fehlt und ich Schmerzen habe. Ich kann also nicht viele Runden am Stück fahren. Ich hoffe, dass sich das beim IRTA-Test bessert", erklärte der 20-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Der Test an sich lief gut, denn ich hatte Spaß mit dem Bike und wir konnten einiges testen. Ich darf nicht auf die Zeiten schauen und nicht stürzen. Das könnte noch größere Probleme machen. Die Power der Honda ist ähnlich wie 2015, Unterschiede gibt es beim Chassis. Mein Gefühl sagt, die Front ist weicher, hinten fühlt sich die Maschine härter an." Teamchef Mirko Cecchini ergänzte: "Wir sind zufrieden, denn wir sahen hier im Vergleich zum Valencia-Test einen Fortschritt. Das Ziel ist immer, Stürze zu vermeiden. Das Gefühl der Fahrer ist gut, aber wir müssen bei den IRTA-Tests in Jerez und Katar noch Fortschritte erzielen. Auch Jules verbesserte sich, in Valencia waren wir mit ihm nicht glücklich. Er denkt zu viel, er ist kein Fahrer, der einfach immer pusht. Doch sein Gefühl hat sich verbessert, das ist das Wichtigste."
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