Nicolò Bulega wird 2017 als Titelkandidat in der Moto3-Klasse gehandelt. Beim Valencia-Test wurde er dieser Rolle gerecht und war schnellster Moto3-Pilot.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Mit 1:39,884 min war Nicolò Bulega aus dem Team Sky VR46 der schnellste Moto3-Fahrer bei den privaten Testfahrten in Valencia. Allerdings waren nur vier Gegner mit Transponder unterwegs. Philipp Öttl lag nur 0,1 sec hinter dem Italiener.
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"Die beiden Tage in Valencia verliefen wirklich gut. Ich denke, dass ich mit der neuen KTM bereits ein gutes Gefühl aufbauen konnte. Sie ist der Maschine aus dem letzten Jahr sehr ähnlich. Es ging ausschließlich darum, das neue Bike zu testen, da ich zum ersten Mal mit dieser Maschine unterwegs war. Die KTM ist in allen Bereichen ein bisschen verbessert worden. Das sind keine großen Schritte, aber wichtige. Der Grip am Hinterrad war schlecht, aber das lag meiner Meinung nach an den Bedingungen auf der Strecke, denn vor zwei Tagen fuhren noch Autos auf dem Kurs", erklärte Bulega im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Bulega musste an beiden Testtagen einen Sturz hinnehmen. "Ja, ich stürzte am ersten und am zweiten Tag. Ich habe einfach versucht, bis ans Limit zu pushen und so habe ich das Limit auch gefunden", lachte der 17-Jährige. "Ich habe die Front verloren. Der erste Sturz passierte in der letzten Kurve, der zweite in der Kurve 8."
Wenn dein Name fällt, dann meist in Zusammenhang mit dem Moto3-Titelkampf 2017. "Ja, stimmt. Ich denke, meine erste WM-Saison verlief sehr positiv. Nun bin ich meiner Meinung nach noch schneller als im letzten Jahr, ich habe mehr Erfahrung und kenne alle Strecken. Also sollte es eigentlich noch besser laufen. Ich habe mir erst einmal die Top-5 zum Ziel gemacht, aber natürlich hoffe ich auch auf Siege."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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