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Peter Öttl zuversichtlich: «Philipp wird es schaffen»
Peter Öttl hat die Gründe für die schwachen Leistungen seines Sohnes Philipp in der Moto3-WM 2014 analysiert. Es wurden Umstellungen gemacht. «Philipp ist auf einem guten Weg», ist Peter Öttl überzeugt.
Moto3
Im Artikel erwähnt

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Philipp Öttl schaffte im Herbst 2013 in der Moto3-WM auf der Kalex-KTM des Interwetten-Teams vier Top-Ten-Plätze und rechnete sich danach für die Saison 2014 einiges aus.
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Aber er blieb weit hinter den Erwartungen, kassierte nur bei fünf Rennen punkte, blieb bei den letzten neun Rennen punktelos und landete mit zehn Punkten nur auf dem 24. WM-Rang. Eine schwere Enttäuschung. Das Interwetten-Team heisst jetzt Schedl Moto3 Racing Team. Neuer Eigentümer (anstelle von Daniel Epp) ist Terrell Thien, Öttl bringt einen Grossteil der Sponsoren mit, es ist aber noch nicht der gesamte Bedarf von 600.000 Euro gedeckt. Papa Peter Öttl, fünffache GP-Sieger in den Klassen 80 und 125 ccm, hat die Ursachen der letztjährigen Probleme erforscht.
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Peter, wie sind die schwachen Leistungen von Philipp 2014 zustandegekommen? Terrell Thien erwähnte einmal die Pubertät.
Für mich war das grösste Problem bei Philipp eine altersbedingte Situation. Er war in einer Lage, in der er Dinge nicht auf die Reihe brachte, die bis dahin selbstverständlich waren. Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, ihm dabei zu helfen, mussten aber irgendwann erkennen, momentan geht es eben nicht. Das ist am Saisonende immer schlimmer geworden. Es liess sich aber zu diesem Zeitpunkt nicht ändern. Natürlich haben wir draus gelernt. Wir haben personell die Aufgaben ein bisschen geändert und auch während des Jahres gewisse Sachen angepasst. Wir haben die Lehren gezogen und für 2015 ein paar Veränderungen vorgenommen. Wir haben im Trainerbereich bei Philipp eine Umstellung gemacht, aber nur kleine Schritte. Franz Dietzinger ist weiter sein Trainer, aber den mentalen Bereich haben wir ausgelagert. da haben wir einen Mentaltrainer, den ich schon aus meiner Zeit kenne. Wir sind überzeugt, der Bua hat kein so grosses Problem, auch wenn es oft anders dargestellt wurde. Es war eine vorübergehende, altersbedingte Geschichte, die sich mit der Zeit lösen wird, man muss aber auch etwas dazu tun. Philipp kann das nicht alleine erledigen, deshalb hat er ein bisschen Hilfe gekriegt. So wie ich Philipp kenne, so wie ich ihn einschätze, so wie er jetzt trainiert, er schafft das. Er war in dieser Woche bei der Leistungsdiagnostik bei der ADAC Stiftung Sport; seine Werte sind wieder besser als in den Jahren zuvor. Er ist auf einem guten Weg. Natürlich steuert man so ein Motorradl nicht in erster Linie mit Kraft und Kondition, sondern mit dem Kopf, aber der ist auch nicht vernachlässigt worden. Er arbeitet fleissig im mentalen Bereich. Philipp wird das schaffen.
Du hast hat einmal erwähnt, Philipp habe sich die Saison 2014 nach den Erfolgen im Herbst 2013 zu leicht vorgestellt? Er hat sich dann unter Druck gesetzt, als es nicht nach seinen Vorstellungen lief? Das ist richtig, ja. Das hat im Winter 2013/2014 angefangen. Er hat nach seinen guten Resultaten gemeint, er sei 2014 gleich ganz vorne gemeint. Als das nicht eingetreten ist, ist er in ein Tief gefallen, aus dem er nicht so leicht wieder rausgekommen ist. Er hat sich zwischendurch ein bisschen gefangen und ein paarmal Punkte geholt. Aber dann ist es für ihn immer schwieriger geworden. Die Gefahr, dass Philipp die Konkurrenz unterschätzt, besteht nicht mehr. Aus dieser Erfahrung hat er gelernt. Er weiss, er ist jetzt irgendwo die Nummer 30 und bei KTM die Nummer 10. Von der Überheblichkeit, dass er ganz vorne reinfährt, ist nichts mehr zu spüren. Es ist einfacher, sich von hinten nach vorne zu arbeiten als wenn du meinst, du bist ganz vorne – und es klappt dann nicht.
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